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E-Books, gedruckte Bücher und Kurzgeschichten. Hier findest du unsere neuesten Titel. Schau doch mal rein.

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Gesamtprogramm

 

Hier findest du einen Überblick über alle lieferbaren Titel, die im Schwarze Zeilen Verlag erschienen und derzeit lieferbar sind. BDSM-Romane, Femdom- oder Maledom-Geschichten, Ratgeben, Kurzgeschichten - Liebesgeschichten und Storys in denen es knallhart zur Sache geht.

Aktuelle Titel

Dark Quickies

 

Genau wie ein Quickie kann auch ein Lesevergnügen aufregend und intensiv sein, keine langen Vorspiele, dafür gehts schnell zur Sache. Ob unterwegs zur Arbeit oder abends vorm Einschlafen, manchmal muss es eben schnell gehen. Doch mit unseren Dark Quickies kommt keiner zu kurz.

Dark Quickies

Edition Dirty-Talk

In der »Edition Dirty-Talk« geht es auch zur Sache, doch Erotik spielt eine wichtigere Rolle. Natürlich alles immer auch mit BDSM- oder Fetisch Bezug. So haben in dieser Edition auch Gay-Geschichten, ausgefallene Fetische und sehr softer BDSM Platz.

Edition Dirty-Talk


Leseprobe: Herzdame vs. Schmerzdame - 4

Beitragsseiten


»Das ist lieb von dir«, sagte ich kleinlaut und wünschte mir, dass mir eine bessere Erwiderung eingefallen wäre.
»Na ja, das ist das Mindeste, was ich tun kann, nachdem du mir dein Modem mitgebracht hast«, lachte sie. Sie kam aber schnell wieder zur Sache, nahm mir den Keuschheitsgürtel, für den ich mich entschieden hatte aus der Hand (oder hatte doch sie die Entscheidung gefällt?) und fragte noch einmal: »Der soll es also sein? Ganz sicher? Benutzte Stücke können wir nämlich nicht mehr zurückschicken.«
»Ja, ich denke, mit diesem sollten wir es probieren«, antwortete ich nun ein wenig sicherer.
»Na gut, Peter, dann lass mal die Hosen herunter«, forderte sie in munterem Plauderton.
»Wie bitte?«, fragte ich erschrocken.
»Na ja, wie soll ich ihn dir denn sonst anlegen. Hast du vergessen, heute beginnen wir die erste Phase. Also vorwärts und nicht so prüde.«
Ihr Ton war zugleich fordernd und freundlich, fast schon mütterlich als ermutige sie ein Kind. Sie war nun augenscheinlich in ihrem Element, freute sich regelrecht darauf, Besitz zu ergreifen. Zögerlich stand ich auf und öffnete den Gürtel meiner Hose und den Reißverschluss. Ariane ließ ihre rechte Hand mit kreisenden Bewegungen durch die Luft sausen. Damit verdeutlichte sie, dass das ruhig etwas schneller gehen könne. Nachdem ich mich vergewissert hatte, dass die Vorhänge soweit geschlossen waren, dass niemand zusehen konnte, ließ ich meine Hose zu Boden fallen. Nach kurzem Zögern zog ich dann meine Boxershorts mit zitternden Händen herab.
»Du bist aber haarig da unten«, stellte Ariane fest. Sie streifte sich zwei weiße Latex-Handschuhe über, die sie mit herunter gebracht und neben sich gelegt hatte, wo ich sie bisher nicht gesehen hatte. Sie riss dann die Verpackung des Peniskäfigs auf und baute ihn mit geübten Händen auseinander. Ich kam mir in meiner Tatenlosigkeit während dieses Aktes der Enteignung ein wenig dumm vor. Ein Luftzug ließ mich leicht erschauern, dann sah ich zu, wie sie meinen Hodensack beiseite drückte und den ersten Metallring dahinter zusammenschob. Sie ergriff mein schlaffes Glied mit den Fingern ihrer rechten Hand und fädelte es vorsichtig in den leicht gekrümmten Metallkäfig ein. Metallstifte wurden durch die entsprechenden Bohrungen geschoben und dann war es soweit. Sie nahm ein winziges Vorhängeschloss zur Hand, das sie mir zeigte. Es war vergoldet und trug eine Gravur, zwei ineinander verschlungene Buchstaben, ein A und ein K, ihre Initialen. Über den Buchstaben waren zudem zwei gekreuzte Schlüssel abgebildet.
»Das ist mein Monogramm«, erklärte sie, »das habe ich mir damals, als ich mit Thomas, meinem erster Keuschling, zusammen war, ausgedacht und habe es auf ein Schloss gravieren lassen. Ich war der Meinung, dass es dem Ganzen eine wesentlich persönlichere Note verleiht, als einfach ein Schloss aus dem Laden, so wie es ist, zu nehmen. Ich habe es damals bei einem Juwelier mit Blattgold vergolden lassen. Ich gebe zu, dass das ein wenig kitschig ist, aber das macht dir hoffentlich nichts aus.«
Bei dem letzten Satz wirkte sie das erste Mal ein wenig verlegen. Ich kann nicht genau sagen warum, aber es machte mir etwas Mut und bestärkte mich in meinen Absichten zu wissen, dass auch diese selbstsichere Frau eine winzige Schwäche, wenn man es so nennen kann, zeigte. Keuschling hatte sie ihren ersten Partner genannt. Der Begriff war mir neu und machte mich in meinem inneren etwas verlegen. Es klang so hilflos und ausgeliefert. Ich hörte eine innere Stimme zu mir sagen: Das bist du nun also im Begriff zu werden, ein Keuschling. Und ich antwortete: Nein, nicht ein, sondern Arianes Keuschling. Ich lächelte bei diesem Gedanken.
»Das macht mir nichts aus«, sagte ich es völlig ehrlich meinend, »ich finde es schön, dass dein Name beziehungsweise dein Monogramm darauf ist.«
Sie wurde wieder ernst und sagte mir direkt in die Augen blickend: »Ich schließe es jetzt zu. Bereit?«
Ich nickte und, während wir uns tief in die Augen blickten, ließ sie den Bügel des Schlosses einrasten, nahm mein leichtes Zucken wahr, als es sich mit einem hörbaren Klick schloss. Es war ein sehr intimer Moment. Ich schaute an mir herab, betrachtete mein Glied in seinem Gefängnis. Ich hatte mich sehr zusammennehmen müssen, unter ihrer Berührung keine Erektion zu bekommen. Zum Glück hatte ich das geschafft, dachte ich bei mir. Wir blickten es beide noch einen Moment an, dann forderte sie mich auf meine Hose wieder hochzuziehen. Es fühlte sich eigenartig an, diesen mir und meinem Körper fremden Gegenstand direkt auf der nackten Haut zu tragen. Ich überlegte, ob ich mich daran würde gewöhnen können, als Ariane mich aus meinen Gedanken riss. Sie streifte die Handschuhe ab und meinte munter heraus:
»So, um deine ersten Stunden ohne sexuelle Verantwortung zu begehen habe ich Kinokarten reserviert und für danach einen Tisch in einem nahe gelegenen Restaurant bestellt. Der Film beginnt in einer halben Stunde, wir können uns also ohne Eile auf den Weg machen, es ist nämlich nur drei Blocks von hier. Ich ziehe mir nur noch rasch etwas anderes an.« Ohne eine Antwort abzuwarten, erhob sie sich und verschwand wieder in den oberen Räumen. Während ich auf sie wartete, ging ich unsicher etwas auf und ab, beugte mich vor und zur Seite, erprobte wie sich mein neues »Accessoire« anfühlte. Heute war ich mir darüber im Klaren geworden, wie vielfältig Arianes Charakter offensichtlich war. Anfangs war sie sehr geschäftsmäßig und sachlich gewesen, dies hatte sich in der letzten Viertelstunde, in der es zum Verschluss gekommen war, zu einer geradezu jovialen Freude, fast schon Euphorie gewandelt. Ich fragte mich, was sie sonst noch für Überraschungen bereit hielt und hoffte, dass ihr Aufzug für den heutigen Abend nicht zu aufreizend war, wobei ich an den wenigen Platz dachte, der meinem Geschlechtsteil noch zur Verfügung stand. Dann kam Ariane wieder die Treppe herunter. Sie trug einen schwarzen Rock, der ein gutes Stück über das Knie reichte, darüber eine bordeauxfarbene Bluse und eine leichte schwarze Strickweste. Sie hatte auch ihre Brille, die ich vom ersten Treffen kannte, mit einem anderen Gestell vertauscht. Die breiten schwarzen Ränder bildeten einen schönen Kontrast zu den grünen Augen mit den frisch getuschten Wimpern. Sie sah einfach fabelhaft aus. Sie war barfuß und trug hochhackige schwarze Schuhe in der rechten Hand. An ihrem linken Knöchel blinkte ein Fußkettchen, das sofort meine Aufmerksamkeit auf sich zog. Auch ihr entging mein interessierter Blick nicht.
»Wenn es in Benutzung ist, trage ich den Schlüssel zu meinem Schloss immer direkt bei mir. Ich hoffe, du empfindest es nicht als demütigend, dass ich ihn am Fußknöchel trage. Wenn es dir unangenehm ist, kann ich ihn auch an einer Halskette tragen, so wie ich das auch im Büro oder zu konservativeren Gelegenheiten mache. Wichtig ist für mich nur, dass ich jederzeit das Gefühl habe darüber zu verfügen«, erklärte sie mir.
Mein Blick haftete an dem im Licht blinkenden Metall, das hin und her schwang, während sie ihren nur auf dem Fußballen stehenden linken Fuß hin und her drehte, als wolle sie mich mit diesem Anblick hypnotisieren. Ich riss mich schließlich selbst aus dieser Beinahetrance und versicherte ihr, dass es mir nichts ausmache, was sie freudig aufnahm. Wir zogen unsere Schuhe an und verließen ihre Wohnung. Es ging ein leichtes Lüftchen, sodass die Temperatur sehr angenehm und nicht drückend war. Immer wieder fixierte ich den umherspringenden Schlüssel zu meinem Peniskäfig. Blickte Passanten an, an denen wir vorüberkamen, und fragte mich, ob sie es bemerkten, dass ich in diesem Moment ihr Keuschling war. Ein geschlechtliches Neutrum ohne Recht auf sexuelle Befriedigung, vollkommen der Laune, dem Wohlwollen und auch der Willkür dieser wunderschönen Frau ausgeliefert. Ich hatte Arianes Frage, ob ich es als demütigend empfand, zwar verneint, aber genau das war es. Und die Art und Weise, auf die es demütigend war, empfand ich als äußerst erregend. Als ich bemerkte, dass diese Erregung in meine untere Körperregion floss war es bereits zu spät. Mein Glied bäumte sich in seinem Gefängnis auf, rüttelte sinnbildlich an den Gitterstäben. Wir blieben an einer Fußgängerampel stehen. Der Schmerz wuchs sukzessive an. Für einen kurzen Moment schloss ich die Augen und biss die Zähne zusammen, versuchte, mir nichts anmerken zu lassen, in der Hoffnung es würde schnell wieder vergehen.
»Peter, es ist grün«, hörte ich dann ein paar Meter entfernt vor mir.

Tags: Leseprobe, Femdom, Keuschhaltung, Malesub, Fetisch, FLR


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