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Schwarze-Zeilen Verlag

1939

1939 - Mein Freund Al

(erscheint am 15.Oktober - ab sofort vorbestellbar)

Über das Buch:

Toni Acado wächst als Kind armer italienischer Einwanderer in New York auf. Als 16-jähriger lernt er Al Capone kennen und sie starten gemeinsam ihre Gangster-Karriere. Gemeinsam treiben sie Schutzgelder ein, danach feiern Sie und besuchen zusammen Bordelle. Die beiden sind unzertrennliche Freunde und so zeichnet der Autor ein faszinierendes Bild vom Gangstermilieu der 1930er Jahre in den amerikanischen Großstädten. Gemeinsam mit Toni Acado, dem Held des Romans, betritt man eine Welt von Kriminellen, gemeinsam mit ihm, erlebt man sexuelle Dominanz und Unterwerfung. Die BDSM-Szenen unterstreichen dabei die Handlung und dienen dazu den Charakteren den letzten Schliff zu geben.
Der Name des fiktiven Helden Toni Acado erinnert an Anthony Accardo, einen real existierenden Freund Al Capones. Dies, und die im Text hervorgehobenen, historischen Ereignisse unterstreichen, wie eng der Autor Realität und Fiktion verwoben hat. Vieles in dem humorvollen und im doppelten Sinne »erregenden« Buch hat sich genau so zugetragen. Anderes hätte sich genau so wie geschildert zutragen können. Wer weiß schon, was sich wirklich hinter den verschlossenen Türen abspielte?
Reisen Sie zusammen mit dem Autor in das Chicago der 30er Jahre und seien Sie gespannt, angeregt oder schockiert von dem, was Sie sehen...

Das sagen andere über das Buch:

"Der Roman liefert Einblick in ein dunkles Kapitel der US-Geschichte und der Autor schafft es, die Stimmung von täglichem Überlebenskampf, Gewalt und dem Willen das Elend um jeden Preis zu überwinden, den Leser fühlen zu lassen.
Gerade auch die BDSM-Szenen, teils anregend, teils abstoßend schaffen es, diese Gefühle zu transportieren."

(Victor Lassier)

Über den Autor:

Martin Berger wurde 1955 in Stuttgart geboren. Er studierte Geschichte und Philosophie. Nach dem Studium bereiste er die halbe Welt und verdiente sein Geld unter anderem als Straßenmusikant, Hafenarbeiter und Barmann. Zurück in Stuttgart eröffnete er eine eigene Bar, die er bis 2019 betrieb. Seine vielfältigen Erlebnisse verarbeitete er in mehreren Romanen.

Betriebsferien

Wir spannen ein paar Tage aus und sind bis Pfingsten nicht erreichbar...

Umso mehr freuen wir uns danach wieder auf unsere spannende Arbeit und auf viele tolle Manuskripte und deren Veröffentlichung.

Lieferungen aus der Druckerei

In den letzten drei Wochen haben wir einige Bücher, die in Kürze erscheinen werden aus der Druckerei geliefert bekommen. Für alle, die gerne "echte" Bücher lesen und Papier in den Händen halten wollen, gibt also bald wieder BDSM-Lesestoff bei uns. zu gegebener Zeit werden die Neuerscheinungen hier bekannt gegeben und natürlich auch auf Twitter. Allen, die gerne hochaktuell über BDSM-Bücher und E-Books informiert sein wollen empfehlen wir uns unbedingt auf Twitter zu folgen:

https://twitter.com/SchwarzeZeilen

 

 

 

Neue Webseite

Endlich ist sie da – unsere neue Webseite.


Der Kampf mit der Technik


Es hat uns viele Tage Arbeit gekostet, Diskussionen wurden konstruktiv geführt, Wünsche berücksichtigt und die Technik bezwungen. Dabei haben wir selbst viel gelernt, was alles machbar ist, was im Reich der Träume bleibt und wo noch immer die Grenzen der Technik sind. Wir sind stolz auf unser Ergebnis, das wir euch ab sofort präsentieren können. Ein Blick auf schwarze-zeilen.de lohnt sich also. Dank Joomla haben wir (hoffentlich) die letzten Probleme mit dem responsive Design gelöst und eine optimale Darstellung für alle Displaygrößen erreicht. Es sollte (wir sind da noch immer vorsichtig) also nun für alle Geräte, egal ob PC, Tablets oder Smartphones funktionieren.


Duzen oder Siezen?


Und noch etwas ist neu. Wir hatten immer mehr den Eindruck, unsere alte Webseite passt nicht mehr so recht zu uns. Wir selbst sind locker und ungezwungen und mögen es gern familiär. Auch mit unseren Autoren und Autorinnen sind wir in den meisten Fällen schnell beim Du angekommen, da uns oft mehr als ein enges Arbeitsverhältnis verbunden hat.
Wir haben uns nach langen Diskussionen also dazu entschieden, die Leser unsere Webseite ab jetzt zu duzen. Ausschlaggeben dafür war auch, dass uns alle eine gemeinsame Leidenschaft verbindet, nämlich BDSM. Ganz besonders gilt die Ansprache natürlich für unsere Autoren und Autorinnen und allen, die es noch werden wollen. Wir wollen, dass ihr euch bei uns wohlfühlt und haben gleichzeitig den nötigen Respekt vor euch und eurer Arbeit. Auch wenn wir in erster Linie eine geschäftliche Verbindung eingehen, so ist uns stets bewusst, dass hinter dem Autor oder der Autorin ein Mensch steht, mit all seinen persönlichen und kreativen Befindlichkeiten, der bei unserer gemeinsamen Arbeit auch mal aufgefangen werden muss. Dennoch darf jeder, der mit uns Kontakt aufnimmt, für sich selbst bestimmen, ob er oder sie sich mit dem Sie oder Du besser fühlt.

Feedback

Wir hoffen, dass sich unsere Arbeit gelohnt hat, euch unsere neue Webseite gefällt und sich nicht zu viele Fehler eingeschlichen haben. Denn auch wir sind nur Menschen. Wir freuen uns über jedes Feedback von euch, positive als auch negative Kritik. Gibt es etwas, dass euch fehlt oder worüber ihr noch mehr Informationen sucht? Dann schreibt uns einfach über das Kontaktformular. Denn nur so können wir uns auch weiterhin verbessern.

 

Neuerscheinung: 2 autobiografische BDSM-Romane

Ab heute überall als E-Book erhältlich: Gelebte und ungelebte Unterwerfung von Siri S. Und weil Nikolaus ist zum absoluten Hammerpreis von nur 9,99 Euro anstatt beide einzeln für zusammen: 16,98 Euro.

Die Autorin engagierte sich lange Zeit in der Berliner BDSM-Szene. Unter anderem leitete sie das weit über Berlin hinaus bekannte »Subbiekränzchen« und die Bondage-Gruppe »Miss Rope«. In ihrem ersten autobiografischen Roman beschrieb sie, wie sie BDSM für sich entdeckte und die ersten Schritte tat.
Aus Ihren Tagebuchaufzeichnungen hat sie zwei autobiografische Romane geschrieben, "Gelebte Unterwerfung" beschreibt die Entdeckung Ihrer submissiven und masochistischen Neigungen, bis hin zum ersten Ausleben.
In "Ungelebte Unterwerfung" erzählt sie davon, wie sie ihre Wünsche nach Unterwerfung immer offener auslebt. Dabei gibt sie einen tiefen Einblick in die Berliner SM-Szene.
Erstmals sind nun beide Romane zusammen in einem Band lieferbar und erzählen so die ganze Geschichte von Siri S.
Das Buch ermöglicht auch für Nicht-BDSMler tiefe Einblicke in eine andere Welt. Für BDSMler ist es interessant zu lesen, wie sie ihre Neigungen tagtäglich auslebt. Authentisch schildert sie ihre eigenen Zweifel, die Probleme in Beziehungen und auch die Konflikte in Gruppen. Kurzzeitig versucht sie sich auch auf der anderen Seite der Macht und muss feststellen, dass ihr die dominant-sadistische Rolle ebenfalls zusagt.
Wenn im ersten Roman am Ende die Erkenntnis stand, dass BDSMler auch nur ganz normale Menschen sind, so muss das im zweiten Buch korrigiert werden. Wenn Sie das Buch gelesen haben werden Sie feststellen:
BDSMler sind auch nur ganz normale Menschen – aber anders.

 

Neuerscheinung: Die Ermittlerin von rauenstein

Eines der seltenen Bücher, das von Anfang an unseren Lektor begeisterte. Ein gut durchdachter Plot, mit viel Spannung und... natürlich BDSM. Ein erstaunlicher Debutroman des Newcomers "rauenstein". Alles was zu einem guten Buch gehört ist enthalten: Liebe, Schmerz, Spannung, Empathie und Abneigung gegenüber den Figuren.

Werden Sie genauso begeistert sein wie unsere Testleser und der Lektor? Es ist sicher einen Versuch wert, das Ebook ist ab sofort vorbestellbar und das zum Einführungspreis von nur 2,99 Euro. Lieferbar als Ebook für den Amazon Kindle und im universellen EPUB-Format (z.B. Tolino).

Hier geht es direkt zum Ebook bei Amazon.

Über das Buch:

Dass ausgerechnet eine polizeiliche Routinemaßnahme, eine Durchsuchung ihr Leben völlig aus der Bahn werfen würde, hatte Kriminalhauptkommissarin Juliane Müller wohl nie in Erwägung gezogen. Das es in ihrem beruflich erfolgreichen Leben einen Neuanfang geben könnte wohl ebenso wenig.
Dann aber kam der Tag, an dem sie morgens um sechs mit ihren Kollegen bei Mirko vor der Tür stand und klingelte. Der Tag, der im Nachhinein betrachtet, der Tag war, an dem der lustvolle Wandel in Julianes Leben begann.

Neuerscheinung: Ich war seine Sklavin - Tagebuchaufzeichnungen

Für kurze Zeit zum Einführungspreis von nur 3,99 Euro.

Der reguläre Preis nach der Aktion beträgt 7,99 Euro.

Seit heute ist Lipurias autobiografischer Roman "Ich war seine Sklavin" als Ebook lieferbar für den Amazon Kindle, sowie im universellen epub-Format (z.B. Tolino, Kobo und andere Reader) lieferbar.

Über das Buch:

Lipuria ist eine junge Frau, die weiß, was sie will. Sie steht zu ihren sadomasochistischen Neigungen und lebt diese auch als Herrin aus. Sie genießt es, Männer zu dominieren und Ihnen erotischen Schmerz zuzufügen. Für sie ist ganz klar, sie ist eine Femdom.
Sie erfährt, dass ein befreundeter Arbeitskollege ebenfalls dominant ist, zwischen Ihnen prickelt es heftig, doch zwei dominante Menschen, das passt doch nicht – oder? Schließlich passiert das zuvor für Lipuria unvorstellbare, sie wechselt die Seite und ist verwirrt. Die überkochenden Empfindungen lösen ein Wechselbad der Gefühle in ihr aus. Sie fragt sich wer sie ist und ob sie sich überhaupt selbst kannte. Doch am Ende weiß sie ganz genau was sie in Zukunft sein möchte...

Die Autorin:

Lipuria wurde Anfang der siebziger Jahre in Leipzig geboren, hat drei Kinder und ist geschieden. Sie lebte vier Jahrzehnte in Berlin, wo sie sich seit über 10 Jahren in der BDSM-Szene zuhause fühlte. Dort war Sie als Femdom bekannt, doch in ihr schlummerte auch ein anderes, bisher unbekanntes Bedürfnis – der Wunsch nach Unterwerfung. Inzwischen lebt und arbeitet sie in Kiel.
Lipuria ist unter ihrem bürgerlichen Namen seit einigen Jahren als Autorin tätig. »Ich war seine Sklavin« ist ihr erster autobiografischer Roman, in dem sie sich dem Thema BDSM widmet. Sie möchte mit diesem Buch um Verständnis für sadomasochistische Lebensweisen werben.

Neuerscheinung: Schattenkartell - Der Anfang von Nudio

Ab morgen ist das dritte E-Book aus der Reihe Schattenkartell zum Preis von 3,99 Euro lieferbar. Das E-Book ist im universellen EPUB-Format, für den Amazon Kindle und als iBook in allen E-Bookshops erhältlich.

In Schattenkartell und Schattenkartell (Die Insel) erzählt Nudio von seinem zweiten Aufenthalt als Show-Sklave in Asien. Freiwillige Sklavenschaft als staatlich kontrolliertes BDSM-Entertainment gut situierter Femdoms für den Zeitraum von 6 Monaten. Doch wie fing alles an, wie kam er zu dieser ungewöhnlichen Erwerbstätigkeit und was erlebte er bei seinem ersten Trip in die zeitlich begrenzte Entrechtung?

Dieser dritte Band der Reihe »Schattenkartell« erzählt von Nudios Rekrutierung und seinem ersten Aufenthalt als Entertainment-Sklave der weiblichen High Society Asiens.
Interessant ist dieses Buch für alle, die gerne eindeutige aber nicht platte Unterhaltung im BDSM-Kontext lesen.

Leseprobe:

Geil, dachte ich wortlos bei mir, freute mich zunehmend auf das anstehende Prozedere, versuchte es mir aber nicht anmerken zu lassen, während ich herauskomplimentiert wurde. Ein Spiegel im Gang verriet wenige Meter später dennoch, welch Gemütsregung anstand. Selbstverliebt blieb ich kurz stehen und schob auch noch meine Vorhaut auf Anschlag. Nicht mehr lange und eine richtige Frauenärztin würde ihre Hände an meinen Penis legen, steif und delikat, und sie würde sich wohl darauf einstellen müssen, dass ich irgendwann nicht mehr an mich halten und ihr direkt auf ihren Arztkittel spritzen würde. Selber schuld!
Mehr delikate Phantasien kreisten mir durch den Kopf, während ich mich unter der Dusche appetitlich und akkurat für das pikante Rendezvous herausputzte. Meine ausführliche Achsel-, Bein- und Intimrasur hatte ich in Voraussicht bereits zu Hause vollzogen. Wie gewünscht legte ich auch die bereitgelegten Arm- und Fußfesseln an. Ein letzter prüfender Blick in den Spiegel im Gang, dann klopfte ich diskret an die Tür.
»Ah, sehr schön, komm herein. Ich darf doch Nudio sagen?« Gerne doch, angesichts dessen, was an baldiger Intimität auf dem Programm stand. Soweit ich mir dies zum momentanen Zeitpunkt erträumte! Es war mir auch sehr recht, dass sich meine Erektion im Zuge der warmen Dusche wieder auf ein dezentes Maß gelegt hatte. Maß nehmen war auch das Gebot der ersten Phase: auf die Waage stellen, an die Messlatte für die Körpergröße, Schuhgröße, Umfang der Hand- und Fußgelenke, Halsweite. Soweit wenig ungewöhnlich, bis auf den Umstand, dass die Ärztin auch ungeniert das Bandmaß um meine Peniswurzel legte.
Nächste Phase: die Untersuchungsliege. Eine Situation so geil wie mein Penis steif! Welcher Mann kommt schon je in die Lage, in der er völlig entblößt vor einer Frauenärztin sitzt, während diese seine blanken Füße nimmt und in einen Flaschenzug einhängt.
»Es ist sehr vorteilhaft, dass Du bereits eine Erektion hast. Dann muss ich diese nicht provozieren«, wurde ich sachlich angesprochen.
»Zu meiner eigenen Sicherheit ist es erforderlich, dich an Händen und Füssen zu fixieren. Das ist hoffentlich kein Problem für Dich?« Ich verneinte selbstsicher, und unterdrückte erfolglos das dumpfe Gefühl im Bauch, dass genau dieses eine kritische Wende in meiner Autonomie markieren sollte. Heiß und kalt. Eine Ärztin, die dich mit deinen Handgelenken seitlich an den Korpus der Untersuchungsliege fesselt, eine fremde Frau, die deine gefesselten Füße in den Haken eines Flaschenzuges hängt und deinen Körper in eine Kerze zieht, eine undurchsichtige Medizinerin, die sich mit einem Hocker genau vor deine in einen Humbler gepferchten Hoden setzt... und deine gesunden Genitalien unter die Lupe nimmt.
Elektrisierend, als Frau Doktor Hand an meine Hoden legt, unprätentiös je einen zwischen ihren Finger rollt, schließlich ohne Vorwarnung in ihre Faust quetscht. Als sich mein überraschter Aufschrei gelegt hat, lächelt sie gefährlich milde und notiert an die Ambassadeurin gewandt, ich hätte zwei gesunde vitale Hoden. Sie sähe spontan keine Anzeichen, warum man diese nicht uneingeschränkt – mit Blick zu mir – foltern könne!
Das dumpfe Bauchgefühl versetzte mir einen inneren Tritt. Instinktiv zerrte ich kurz an den Fesseln meiner Gliedmaßen. Eine Ärztin, die bis in den späten Nachmittag noch Frauen behandelt hatte, sprach unverklärt von Hodenfolter, der aus medizinisch organischer Sicht unbedenklichen Folter meiner Hoden!
»Made a note. What is the condition of his penis?«, insistierte die Ambassadeurin auf Englisch, doch die Ärztin fuhr, davon nicht tangiert, in unserer Sprache fort.
»Sein Penis? Steif, warm, leicht gebogen, fühlt sich gut an in der Hand. Ich mag seine Eichel, die Form, die appetitlich fleischige Farbe«, analysierte sie.
Ungläubig staunte ich, wie die Ärztin ohne jegliche Befindlichkeiten ihre Nase an meine blanke Eichel hielt, den Penisschaft in festem Griff.
»Sie riecht auch schon leicht nach Sex, etwas nach Kastanie.« Und mit sanft belustigtem Blick direkt in meine Augen:
»Du sollst ruhig wissen, dass ich hier schlicht im Auftrag deiner Organisation handele. Ein lukrativer Auftrag. Ich selbst mache mir nichts aus Penissen. Aber wenn es darum geht, ein fundiertes Attest auszustellen dafür, dass man oder Frau diese an anderer Stelle zu bizarrem Entertainment foltern darf, greife ich gerne zu«, sagte sie und zog meine Vorhaut stramm zurück.

Verlosung von "Fesselnde Sehnsucht" auf Twitter

Auf Twiiter (https://twitter.com/SchwarzeZeilen) läuft gerade eine Verlosung des E-Books "Fesselnde Sehnsucht" von Tanja Russ!
 
Tanja ist mit diesem Titel bei Lovelybooks für den Leserpreis in der Kategorie "Erotik" nominiert. Und Sie hat den Preis wirklich verdient. Jeder kann mit abstimmen.
 
Wenn Du das Buch vielleicht noch nicht kennst, kannst Du jetzt eines in der E-Bookausgabe gewinnen. Der Sieger /die Siegerin bekommt dann am Montag einen Downloadlink um das E-Book im epub-Format (Tolino u.a.) oder für den Amazon Kindle kostenlos herunterzuladen.
Willst du auch mitmachen? Hier gehts zu unserer Twittertimeline: https://twitter.com/SchwarzeZeilen
 
Retweete einfach unseren Tweet und am Montag früh wird der Gewinner oder die Gewinnerin ausgelost und per Twitter bekanntgegeben. Den Downloadlink erhälst du dann sofort per Direktnachricht in Twitter. So kannst du das Buch anonym erhalten.
 
Wir freuen uns auf Deine Teilname und drücken dir die Daumen. Der Rechtweg ist bei diesem Gewinnspiel ausgeschlossen, die Teilnamebedingungenfindest du hier.
 
 
 

Vorbestellbar: Wie geht´s der Katze? - von Erich Glavitza

Wir freuen uns einen Top-Autor für uns gewonnen zu haben. Obwohl es in diesem E-Book um BDSM geht, ist es für alle geeignet, die gerne lesen. Erich Glavitza schrieb ein unterhaltsames Buch in dem es auch um BDSM geht, aber nicht ausschließlich darum.

Eine Katze, ein angehender Pilot, der boxsportbegeistert ist und gefühlt für jede Gelegenheit ein besonderes Messer hat, mit denen er bevorzugt Briefe öffnet, darüberhinaus zuerst eine, dann zwei und schließlich drei Dominas. Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Das erfährst Du - auf sehr unterhaltsame Weise - beim Lesen des Buches.

Übrigens: Das Buch erscheint am 1.11.2020 und ist ab sofort bei allen E-Book-Shops vorbestellbar. Der Vorbestellpreis beträgt nur 3,99 Euro - gegenüber dem Preis ab 2.11. von 7,99 Euro.

Vorbestellbar z.B. hier (amazon): Erich Glavitza - Wie geht´s der Katze

Ein angehender Pilot nimmt eine kleine herrenlose Katze bei sich auf. Kurz darauf erhält er ominöse Nachrichten: »Wie geht´s der Katze?« – doch wer weiß von seiner Katze? Die mysteriösen Vorfälle nehmen zu und seine Neugierde treibt ihn dazu, sich auf ein Blind Date mit einer völlig Unbekannten einzulassen. Doch es ist ein gefährliches Spiel, auf das er sich einlässt – ein BDSM-Spiel, bei dem er völlig die Kontrolle verliert...

 

Über den Autor:

Erich Glavitza wurde 1942 in Kapfenberg geboren und promovierte in Wien zum Doktor der Philosophie und Wissenschaftstheorie. In den sechziger Jahren schrieb er für die »Salzburger Nachrichten«, »Die Presse«, den Wiener »Kurier« sowie in englischen und amerikanischen Motorsportzeitschriften.
Gleichzeitig fuhr er erfolgreich Auto- und Motocrossrennen und war Stuntman in James-Bond-Filmen, doubelte Diana Rigg, hierzulande bekannt als »Emma Peel« und fabrizierte die Rennunfälle in Steve McQueens »24 Stunden von Le Mans«.
Später folgte Eishockey und Sportschießen – österreichischer Meister mit der Combatpistole. Er leitete eine sehr erfolgreiche Rennfahrerschule für Jungtalente »Junior Racing College«.
Erich Glavitza ist schon lange als Autor erfolgreich, unter seinen Veröffentlichungen waren unter anderem die Titel:

  • »Härte ohne Grenzen«(1972),
  • »Killer Leopard« (2008)
  • »Wölfe«(2010)
  • »Koschak - Get the Rolex« (2011)
  • »Vollgas oder Nix« (2019)
  • »Jochen Rindt – Deutschlands erster Autoweltmeister« (2020)


In der 100 Jahre Sterz-Sondernummer Literaturzeitschrift/Graz wird er mit seiner Prosa »Bewältigung« und »Männermord« unter Österreichs wichtigen GegenwartsautorInnen angeführt.Er lebt in Wien, ist geschieden und hat drei Töchter, die ihn lieber am Schreibtisch als in Rennautos sehen wollen.

Warum viele Manuskripte abgelehnt werden

Liebe Autorinnen & Autoren,

Immer wieder erhalte ich Rückmeldungen von unseren Lektoren und Testlesern, die letztendlich dazu führen, dass ich ein Manuskript ablehne. Manuskripte abzulehnen ist wohl - neben der Steuererklärung - die unangenehmste Tätigkeit, die ich machen muss. Ich hasse das! Bis vor einiger Zeit habe ich auch jedes Manuskript, das ich ablehnte nochmal selber gelesen - vielleicht sehe ich das ja anders, als die Lektorin oder der Lektor. Ich habe dazu nicht mehr die Zeit und gebracht hat es auch nichts. Entweder ich kam zur gleichen Überzeugung, weil ein Manuskript einfach grottenschlecht war oder Es fiel mir so schwer die ersten Seiten zu lesen, dass ich aufgab das Manuskript überhaupt bis zu Ende zu lesen. Hier gelten die gleichen Regeln, wie bei jeglichen Manuskripten, also Krimis, Liebesgeschichten, Literatur usw..
Der Leser muss auf den ersten Seiten in die Geschichte reingezogen werden und Lust haben weiterzulesen. Ist diese Lust nicht da, legt der Leser das Buch zur Seite. Ein Lektor oder eine Lektorin hält da etwas länger durch - aber nicht viel länger. Er oder Sie stellt sich dann ziemlich schnell die Frage: Was kann denn da noch tolles kommen. Wenn nicht zu viele Manuskripte zur Begutachtung vorliegen, dann wird vielleicht nochmal irgendwo in der Mitte oder am Ende gelesen. Doch das muss dann schon extrem überzeugend sein, damit der schwache Anfang wieder wettgemacht wird.

Oft erhalten wir auch Leseproben. Das ist toll, denn dann können wir schnell einschätzen, ob ein Manuskript interessant für uns wäre. So weit die Theorie...
Zu einer Leseprobe gehört immer auch ein Expose oder bei Kurzgeschichtensammlungen zumindest eine Zusammenfassung des Inhalts, denn wir müssen auch die Gesamtstory kennen. Woher sollen wir ansonsten wissen, um was es geht? Falls - ich betone: Falls überhaupt eine Zusammenfassung mitgeschickt wird, beschränkt die sich oft auf in etwa Folgendes:

Ein Mann und eine Frau lernen sich kennen und was dann passiert hat er (oder sie) nie für möglich gehalten.

Wow, das muss ja ein tolles Manuskript sein und das Buch dazu wird garantiert ein Bestseller. Entschuldigt bitte den Sarkasmus - aber solche Aussagen eignen sich zwar bedingt dazu Neugierde auf ein Manuskript zu wecken, doch wir müssen mehr wissen. Wir brauchen eine aussagekräftige Zusammenfassung der Story. Um ein Beispiel aus dem Krimi-Genre zu bringen: Der Leser darf natürlich nicht vorher wissen, wer der Mörder ist. Wir müssen es wissen. Eben eine Zusammenfassung und keinen Teaser.

Eigentlich wollte ich in diesem Blogartikel noch gar nicht ins Detail gehen, aber jeetzt wo ich sowieso dabei bin: Manuskripte, die schon vor Jahren in irgendwelchen Geschichten-Foren veröffentlicht sind, sind nur interessant, wenn das Manuskript mehr bietet. Eine Überarbeitung des Textes, oder ein Ausarbeiten der Idee sollte zumindest stattgefunden haben. Auf jeden Fall erhalten nettgemeinte E-Mails mit dem Hinweis wir sollten doch mal die Geschichten des Pseudonyms XXX auf der Plattform XXX lesen und dann ein Angebot für einen Vertrag unterbreiten immer eine Ablehnung.

Um den Bogen zurück zum Anfang des Artikels zu schlagen: Ich hasse es, Ablehnungen zu schreiben. Auch weil mir völlig bewusst ist, dass sich da jemand total viel Mühe mit einem Manuskript gegeben hat und oft auch große Hoffnungen mit der Einsendung verbindet. Und diese zerstöre ich mit der Absage, ich gebe Autoren und Autorinnen das Gefühl das sei alles umsonst gewesen, ich würde ihre Arbeit nicht wertschätzen. In der Regel tue ich das doch auch bei einer Absage. Ich muss nur abwägen zwischen dem Aufwand, der bei uns im Verlag entsteht und den Möglichkeiten des Absatzes am Markt. Aber um die Anzahl der Ablehnungen zu Reduzieren werden hier in nächster Zeit ein paar Artikel veröffentlicht, die sich mit den möglichen Absagegründen beschäftigen und in Ansätzen Zeigen, wie diese Fehler/Schwachstellen vermieden werden können.

Warum Manuskripte abgelehnt werden, dafür gibt es vielfältige Gründe. In Kürze findest du hier Artikel zu folgenden Ablehnungsgründen:

  • Text macht keine Lust aufs Weiterlesen.
  • Manuskripte mit offensichtlichen Mängeln (Rechtschreibfehler /Zeichensetzung oder schwer lesbare Texte)
  • Langweilige Sprache

Bis bald Euer Tom

 

 

 

Was für Texte verlegen wir?

Immer wieder bekommen wir Mails mit der Frage, was für Manuskripte wir denn annehmen. Es ist ein weites Gebiet, wichtigste Grundvoraussetzung ist , dass Fetisch oder BDSM eine Rolle spielt. In einem guten Krimi, Thriller oder Liebesgeschichte kann es auch eine nebensächliche Rolle spielen, das müssen wir dann im Einzelfall entscheiden. Wenn Du meinst, etwas zu haben, was zu uns passt, dann freuen wir uns über Deine Nachricht.

Aktuell suchen wir noch diverse Titel für unser Sommerprogramm 2020.

Was zu uns passt

Kernthema unserer Bücher ist alles rund um BDSM und Fetisch, das können sein:

•    Fiktive Geschichten (femdom, maledom oder switch) in Romanform
•    Reale Erlebnisse, femdom, maledom oder switch (min. 40 Normseiten)
•    Kurzgeschichten, femdom, maledom oder switch (min. 40 Normseiten)
•    Femdoms sprechen den Leser direkt an
•    Sachbücher (How-To, Anleitungen, Einführungen)

Prüfe also bitte im Vorfeld, ob dein Manuskript in unser Programm passt. Wenn BDSM nicht zu kurz kommt, kann es grundsätzlich jedes Genre sein, Krimi, Thriller, Romance, Science Fiction, Sachbuch, Lebens- oder Erfahrungsberichte.
Deine Geschichte sollte keine plumpe Aneinanderreihung von erotischen Szenen sein, mit anderen Worten, sie soll Hand und Fuß haben. Du solltest in der Lage sein, »fesselnde« und erotische Szenen zu schreiben, die Dinge beim Namen zu nennen und keinesfalls verschämt rumdrucksen. Da wir auf Werke im Bereich BDSM spezialisiert sind, wird dein Manuskript bei uns auch von Leuten bewertet und lektoriert, die dem offen gegenüberstehen. Wenn du also keine Scheu hast, dann sind wir der richtige Verlag für dich. Wichtig ist, dass du den ersten Schritt machst und uns ansprichst.

Was wir nicht verlegen

Grundsätzlich möchten wir nichts gesetzlich Verbotenes lesen, keine Zoophilie oder sinnlose Gewalt. Die handelnden Personen sind immer 18 Jahre alt oder älter, der Sex findet einvernehmlich statt (SSC).
An sich nehmen wir auch Abstand von unfertigen Manuskripten, doch wir machen gern Ausnahmen. Wenn dein Manuskript bereits strukturiert ist, du uns ein Exposé dazu liefern und absehen kannst, wann du deine Arbeit beendest, werfen wir gern einen Blick drauf.
Des Weiteren veröffentlichen wir keine Gedichte, haben auch kein Interesse an halbfertigen Ideen und Texten, die vor Fehlern nur so strotzen.

XL-Leseprobe: 1939 - Mein Freund Al

Leseprobe (Kapitel 1 & 2)

Vorwort


Dieser historische Roman ist nur für Erwachsene geeignet. Es handelt sich, bei der vorliegenden Geschichte, um ein reines Phantasieprodukt, eingebettet in einen historisch, korrekt dargestellten Kontext. Historische Fakten sind kursiv dargestellt.
Die Sprache ist, der Zeit und Handlung entsprechend, oft unverblümt und sehr derb. Der Text enthält erotische Szenen und es werden einvernehmlich ausgelebte Formen von Sadismus und Masochismus dargestellt. Sehr selten findet Sexualität – im weitesten Sinne - nicht einvernehmlich statt.
Dies ist dem historischen Hintergrund geschuldet und dient der Veranschaulichung der alltäglichen Gewalt der Gangsterbanden des frühen 20. Jahrhunderts in den US-Großstädten. Anders als in der historischen Realität, gibt es jedoch keine dauerhaften Verletzungen und keine Toten. Dennoch ist der Text für sensible Leser ungeeignet.

Der Verlag und der Autor distanzieren sich von jeglichen realen rassistischen und unterdrückenden Handlungen und Gedanken.



Kindheit und Al Capone


1899 wird Alphonse »Al« Gabriel Capone, als Sohn italienischer Einwanderer im New Yorker Stadtbezirk Brooklyn geboren. Sein Vater Gabriel, ein aus Neapel stammender Friseur und seine Mutter Theresa werden sieben Söhne haben: James Vincenzo, Ralph, Frank, Alphonse, John »Mimi«, Albert und Matthew - sowie zwei Töchter: Rose und Mafalda. In der achten Klasse verlässt Al für immer die Schule.
***
An exakt dem Tag, da das neue Jahrhundert begann, kam ich, als Kind zweier armer Einwanderer in New York zu Welt. Meine Eltern hießen Lucia und Enzo Acado und stammten aus Neapel. Also aus Italien, dem schönsten Land der Erde, wie man mir versicherte. Italien war weit hinter dem großen Atlantik. Alle nannten mich Toni. Wir wohnten in New York. Genauer gesagt in Brooklyn. Meine Mutter starb bei der Geburt meiner kleinen Schwester. Die kleine Schwester starb auch bald. Als Baby. An der Grippe. Als ich zehn war.
Nun lebten nur noch mein Vater und ich zusammen. Er war Hafenarbeiter in Manhattan. Er hatte Hände, wie Schraubstöcke. Ich liebte ihn so sehr. Er verdiente so viel Geld, dass wir jeden Tag genug zu essen hatten. Unter unseren Nachbarn in Brooklyn waren viele Italiener. Aber auch Iren und andere Einwanderer. Wer hier groß wurde, lernte eine Vielfalt von Sprachen und Bräuchen kennen. Bis zur achten Klasse ging ich in Brooklyn zur Schule.
Ich lernte und spielte mit den Söhnen von Hafen- und Fabrikarbeitern, Wirten, Pizzabäckern, Fabrikarbeiterinnen und Huren. Denke ich an meine Kindheit, so denke ich zuerst an den Schulweg. Morgens, wenn die frühe Sonne den Linden ihren süßen Nektar wärmte, damit er duftete und die Bienen kamen. Duftende Sommermorgen mit dem hellen Grün der Linden, dem Duft von Lindenblüten und dem Gurren von Tauben. Und dem Duft der Bäckereien. Denke ich daran, fühle ich - wie einst - die wunderbare Heiterkeit dieser Kinderwelt. Mit nackten Füßen hüpfte und tanzte ich damals zur Schule.
Das warme Gefühl durch den Park zu hüpfen. Das satte Gelb von Löwenzahn. Das feuchte, grün-frische Gras dazwischen. Überall hier unten keimte und quoll und spross es. Bienen summten. Käfer stapfen, zackig auf den frischen Halmen. Über mir die grünenden Linden und das kahle Geäst, der noch ruhenden Bäume. Und so hoch darüber türmten sich weiße Wolken. Vor endlosem Blau. Schon als Kind war ich gerne allein. Ich brauchte wenig, um mich meines Lebens zu erfreuen. Und ich hatte das Wenige, was ich brauchte.
In diesem Park spielte ich am Abend mit den Freunden Baseball. Ich war groß und stark. Alle mochten mich. Ich machte mir nichts aus den Spielchen um Macht unter den Kameraden. Mich plagte keinerlei Ehrgeiz, ein Anführer zu sein. Ich freute mich, dass ich mitspielen durfte. Mein Klassenkamerad Vito, war da anders. Er war ein Anführer. Er bestimmte. Wer mitspielen durfte. Wo man spielte. Wer gegen wen spielte. Wer was machte.
Einmal sagte Vito, ich müsse mitmachen, wenn er süßes Backwerk stehlen wollte. Eine seltsame Idee. Wie eine Mutprobe. Für sich und mich. Ich war mutig. Natürlich stahlen wir nicht in unserer Bäckerei. Hätte man uns erwischt, hätten unsere Väter uns sicherlich totgeschlagen.
Wir stahlen im Süden von Brooklyn, wo uns keiner kannte. Der Plan für den Raubzug war von Vito. Er war nicht eben aufwändig. Aber er funktionierte. Jeder von uns griff sich ein Osterlamm aus Teig. Dann rannten wir weg. Solange wir konnten. Bis nach Hause. Die Lämmer schmeckten herrlich süß. Und ein wenig nach Anis. Vito wollte mehr. Ich war zufrieden. Ich hatte den Geschmack des süßen Kuchens gekostet. Jetzt war mir Brot genug.
***
1914 arbeitet Al Capone als Verkäufer. Und als Kegeljunge. Und in einer Munitionsfabrik. Und in einer Buchbinderei. Später als Barkeeper und Rausschmeißer im Havard Inn auf Coney Island. Er schließt sich in Manhattan den Brooklyn Rippers und den Forty Thieves Juniors an. Letzteres ist die Jugendorganisation der Five Points Gang. Frankie Yale, der Chef der Verbrecherbande Five Points Gang nimmt den fünfzehnjährigen Al Capone in seine Bande auf und wird Capones Vorbild. Al wird schon früh ein Gangster, ein Banden-Verbrecher. Schon der junge Al Capone liebt italienische Opern und Jazz.
***
Mit 16 verkaufte ich Zeitungen und süßes Backwerk in Manhattan. Meine Einkünfte, die ich aus den Straßen von New York heimbrachte, waren nicht der Rede wert. Wie praktisch alle Söhne der Neapolitaner trat auch ich den Forty Thieves Juniors bei. Vito führte mich in diese Welt ein. Dort lernte ich Al Capone kennen. Er war ein Jahr älter als ich. Ich erinnere mich gut an meine erste Begegnung mit Capone.
***
Mein Schulkamerad Vito begleitete mich in den Saloon, wo sich die Forty Thieves Juniors trafen. Wir waren hier schon ein paar Mal gewesen, hatten Limonade getrunken und von kleinen Gaunereien gehört, für die wir ein paar Dollar bekamen. Wir Jungs mussten meistens nur Schmiere stehen.
In unserem Saloon war es immer friedlich. Dieses Mal nicht. Als Vito durch die Saloon-Tür trat, machte er seinen ersten Fehler, er rempelte einen stämmigen Kerl an, der gerade hinaus ging. Vito entschuldigte sich nicht. Das war sein zweiter Fehler. Als der stämmige Kerl sich nach Vito umdrehte, machte Vito seinen dritten Fehler: Er drehte sich auch um und grinste dem Stämmigen ins Gesicht.
Der Stämmige änderte seine Meinung bezüglich des Hinausgehens. Er ändere auch die Richtung, in die er ging. Er ging nicht hinaus. Er folgte Vito an die Bar. Dort angekommen drehte sich Vito wieder zu dem stämmigen Burschen um. Der brach ihm das Nasenbein. Mit einem Faustschlag. Der Stämmige war Al Capone. Nie zuvor hatte ich solche Brutalität gesehen.
Der stämmige Al hob meinen Freund Vito auf und sagte ganz ruhig: »Nächstes Mal, wenn du mich anrempelst, entschuldigst du dich besser.« Vito und ich wurden später Capones Freunde. Bald war Al mein bester Freund. Ein Duo, das sich ergänzte.
Meine allgemein anerkannte Rolle war es Späße zu machen. Mit den Kameraden. Manchmal auch etwas derbe Späße. Kleine verbale Derbheiten. Über mangelnde Intelligenz. Oder über die vermeintliche Kürze primärer Geschlechtsorgane. Ich wagte das auch bei Al Capone. Al Capones allgemein anerkannte Rolle war es, mich dafür in den Schwitzkasten zu nehmen.
Die meisten Jungs, die in diesem Würgegriff litten, rangen nur nach Atem, zerrten vergeblich an seinem Unterarm und gaben auf. Ich war anders. Ich blieb ganz ruhig. Wie immer. Ich packte Al an seinem kleinen Finger und bog ihn kräftig nach oben. Natürlich musste Al seinen Griff lockern. Ich erkannte in seinen Augen durchaus Bewunderung für meinen fiesen Trick. Und ich wusste, wie sehr Al Capone unter Niederlagen litt. Ich prahlte nie mit meinem Sieg.
***
Viele Jungs arbeiteten für den Gangster Frankie Yale. Al Capone war ein sportlicher und starker Bursche. Meistens war er zurückhaltend und berechnend. Aber manchmal verlor er die Selbstbeherrschung. Er war ungestüm. Zuhause hörte er, aus dem Radio, seine geliebten italienischen Opern. Abends saßen wir in Bars und hörten Jazz. Ich verabscheute Jazz. Ich liebte Mathematik. Gerne hätte ich mehr davon gelernt. Aber so reich war mein Vater nicht.
***
Später lernten Al und ich eine spezielle Form der Mathematik von unserem Mentor Frankie Yales. Und zwar im Umgang mit erpressten Schutzgeldern und mit Wucherzinsen. Vorläufig interessierten wir uns für dasselbe Mädchen: Mary. Sie wohnte nur einen Block südlich von mir. Al und ich saßen in einem Café und tranken Kakao. Wir unterhielten uns über die hübsche Mary. Wütend rührte er in der Tasse.
»Sie hat ´ne Hure als Mutter und tut so, als wäre sie eine verdammte Prinzessin«, grummelte er.
Jeder wusste, dass sich auch erwachsene Männer aus der Five Points Gang für die irische Schönheit, namens Mary interessierten. Sie war 17 Jahre alt, ihre Mutter stammte aus Dublin und war wirklich eine Hure. Ich hörte meinem Freund zu. Voll Bewunderung. So sehr bewunderte ich Capones Selbstbewusstsein. Viel selbstbewusster, als ich, hatte er das begehrte Geschöpf einfach angesprochen. Und auf einen Kaffee einzuladen. Warum war er nun so wütend?
»Die kleine Schlampe wird schon sehen, was sie davon hat«, flüsterte mir Al zu.
»Du Depp. Beruhige dich doch«, flüsterte ich. Ein relativ kühner, aber absolut vergeblicher Versuch, an die Vernunft des Wütenden zu appellieren.
Al schimpfte weiter: »Mary ist ein arrogantes Miststück. Hält sich für was Besseres.«
Aufmerksam hörte ich ihm zu. Er hatte offenbar versucht einen Kuss zu erzwingen. Und sie hatte ihn empört geohrfeigt.
»Al«, sagte ich beschwichtigend, »was redest du? Du zwingst sie. Drückst sie mit Gewalt an dich. Was erwartest du. Erst brichst du ihr die Rippen. Dann brichst du ihr Herz? Du kannst sie doch nicht dazu zwingen, dich zu mögen.«
Er blieb wütend.
Wie später, noch so oft, lernte ich aus Capones Fehlern. Zu wenig Planung. Zu forsch. Zu ungestüm. Zu wenig Charme. Ich überlegte und plante länger.
***
Am darauffolgenden Tag richtete ich es so ein, dass Mary und ich uns in ihrer Straße begegneten. Mary war nur ein Jahr älter als ich. Eigentlich wären wir ein nettes Paar.
Mutig ging ich zu ihr hin und sagte: »Hallo Mary.«
»Hallo, Toni, wie geht es dir?«, fragte sie höflich.
Wir, mein Papa und ich, wohnten in derselben Straße, wie die schöne Mary und ihre Hurenmutter. Hier in unserer Straße mit den schäbigen Backsteinfassaden hatte Al die schöne Irin zum ersten Mal gesehen.
»Mutig von dir, Al zu schlagen«, lobte ich die junge Irin.
»Hat er es dir erzählt?«
»Ja, wir sind doch gute Freunde.«
»Hat er etwas gesagt über mich?«
»Nichts Gutes.«
»Denkst du, ich habe einen Fehler gemacht. Ihn zu schlagen.«
»Magst du ihn, denn?«
Sie zögerte, lächelte mich an und sagte:
»Ich fürchte mich, hier zu reden. Was, wenn er uns sieht?«
Ich schaute das rothaarige Iren-Mädchen fragend an.
Leise sagte sie: »Können wir kurz zu mir, ins Haus? Ich rede nicht hier draußen.«
Ich nickte.
»Komm mit«, sagte Mary und ging die wenigen Schritte zu ihrem Haus zurück. Ich folgte ihr. Wir stiegen die 4 Backsteinstufen nach oben, gingen durch die Tür, die den ganzen Tag offen stand, und waren nun in dem dunklen Treppenhaus.
Es roch nach Bohnerwachs, Zigarettenrauch und Parfüm. Sie blieb im Treppenhaus stehen.
Hier fühlte sie sich sicher und flüsterte: »Er ist so grob. So brutal. Ich fürchte mich ein bisschen vor ihm?«
»Vor Al Capone?«
»Ein bisschen. Du kennst ihn gut. Wird er sich an mir rächen?«
»Das glaube ich nicht, Mary. Soll ich mit ihm reden?«
»Das wäre lieb, Toni. Würdest du das tun?«
Ich musste das Gespräch hinauszögern. Vielleicht würde mich Mary mit in ihre Wohnung nehmen.
Mary, ihre Mutter und ihre beiden kleinen Brüder wohnten im ersten Stock. Ganz hinten im Flur. An der Tür zur Wohnung hing ein rotes Kleeblatt. Ich wusste, was das bedeutete. Es war das Zeichen der Dublin-Gang. Marys Mutter schaffte für einen der Typen an. War das Zeichen außen, war Marys Mutter frei. Die Wohnungstür war dann offen.
»Würdest du bitte mit ihm reden. Ihr seid doch Freunde?«
Mary hatte nicht vor unsere Unterhaltung in der Wohnung zu führen.
»Redest du mit Al? Er küsste mich. Einfach so.«
»Und du hast ihn geschlagen. Einfach so. Was ist schlimmer?«
»Sag ihm, es täte mir leid.«
»Tut es dir denn leid?«
»Er kann doch nicht einfach küssen, wen er will.«
Ich lächelte sie an und flüsterte: »Küsst du nicht gerne?«
»Nicht, wenn ich den Kerl nicht mag.«
»Du magst Al also nicht?«
»So, sag es ihm nicht.«
»Magst du mich?«
»Wie meinst du?«
»Würdest du mich küssen?«
»Wieso sollte ich?«
»Weil ich die Sache mit Capone für dich aus der Welt schaffe.«
»Für einen Kuss?«
»Küssen wäre eine nette Geste.«
Mary küsste mich flüchtig auf die Wange.
»Nicht so, Mary. Ich will einen richtigen Kuss. Ich habe das noch nie gemacht. Ich will, dass du es mir zeigst.«
Das schmeichelte Mary und ich - der kleine Erpresser - wurde ihr offenbar wieder ein wenig sympathischer. Ich spitzte die Lippen, weil ich dachte, dass man es so machte. Sie zeigte es mir, wie es richtig ging. Unsere Lippen drückten und knabberten an einander. Sie ließ mich ihren Mund schmecken und ihren Atem riechen. Mein erster richtiger Kuss.
Ich spürte die Hitze und Feuchtigkeit ihrer Zunge. Sie war weich und rau und hart zugleich. Manchmal schnell und rasant. Dann wieder fett und behäbig, wie eine Nacktschnecke. Mir wurde ganz schwindlig vom Küssen. Sie lachte mich ein wenig aus und erklärte mir, das sei normal. Ein schöner Rausch. Sie sagte, ich solle mir dieses schöne Gefühl gut merken. Später würde es nicht mehr so sein. Wir küssten uns sicher noch zwei Minuten lang.
Dann kam ein angetrunkener Ire polternd ins Treppenhaus und rief: »Wo geht’s denn hier zu den Weibern?«
Mary zog mich an dem Betrunkenen vorbei ins Freie. Mir zitterten die Knie.
Mary sagte: »Toni, ich verlasse mich auf dich.«
Dann ließ sie mich stehen und ging die Straße hinunter. Verträumt sah ich ihr nach. Ich weiß nicht, ob es Mary damals peinlich war, wie ihre Mutter ihr Geld verdiente. Wahrscheinlich nicht. Viele irische Einwanderinnen in unserer Straße verdienten so ihre Dollars. Viele rote Kleeblätter kündeten von der Wohnungsprostitution.
Da mir das Küssen gefallen hatte, beschloss ich - bald einmal - eine dieser Irinnen zu besuchen. Davor musste ich aber erst ein paar Dollar verdienen und ansparen. Ich wusste nicht, was so eine Frau verlangte. Mir kam ein Gedanke, der mich schmunzeln ließ. Was Mary wohl sagen würde, wenn ich in Kürze ihre Mutter besuchen würde? Natürlich wollte ich das nicht wirklich. Mary war ein so nettes Mädchen. Vielleicht würde sie mir noch mehr beibringen.
Das Gespräch mit Al Capone über Mary war kurz. Er hatte sich wieder beruhigt und gab damit an, dass er es wieder bei ihr versuchen würde. Ich sagte, dass Liebenswürdigkeit und Beharrlichkeit vermutlich bessere Wege zum Erfolg wären, als Ungestüm und Brutalität. Er gab mir recht. Zumindest für den Umgang mit Frauen. Wir unterhielten uns über käufliche Liebe und Sex. Es war unser Lieblingsthema. Aber im Moment war diese Erfahrung vermutlich noch zu teuer.
Seit Henry Ford, vor kurzem in seinen Automobil-Werken den Achtstundentag und einen Mindestlohn von 5 US-Dollar pro Tag eingeführt hatte, stiegen überall im Land die Löhne und die Preise. Unser Lieblingsthema Nummer zwei, waren Autos. Dieser Henry Ford ließ sein Modell T scheinbar an einem Fließband fertigen. So etwas würde ich gerne einmal sehen. Man sah immer mehr dieser Automobile in New York. Al und ich beschlossen, uns auch so ein technisches Wunder zu kaufen. Eines Tages. Zuvor aber wollte jeder von uns sparen, um sich den Besuch bei einer Hure leisten zu können.
Bei kostenlosen, weiblichen Bekanntschaften wollte Al nun konsequent auf Liebenswürdigkeiten setzen. Ich wusste, er besuchte Mary. Er war scheinbar charmant zu ihr. So erzählte er es mir. Für mich war Mary nun tabu. Was Al Capone unter Liebenswürdigkeit verstand, durfte ich bald erfahren.
Ich war nämlich dabei, als Al in unserer Stammkneipe, dem Red Hook in Brooklyn, mit seiner zweiten, großen Liebe flirtete. Jeder in der Bar kannte Lorena. Sie war einige Jahre älter als Al. Die Italienerin hatte langes, schwarzes Haar und einen leuchtend, roten Mund. Sie war eine echte Schönheit. Vor allem aber, war sie die Schwester des Gangsters Frank Gallucio.
Ich saß drei Schritte neben den beiden an der Bar und trank eine Limonade. Die letzten Sonnenstrahlen des Tages fielen in den Raum. Sie zeichneten ein Zebramuster in die Luft. Dort wo die Sonne hinkam, flimmerten winzige Staubteilchen und reflektierten, gleißend das Licht. Mein Freund Al war gerade aufgestanden. Betont locker schlenderte er zu der schönen Lorena hinüber. Ich lauschte. Und ich glaubte meinen Ohren nicht zu trauen.
Al sagte ziemlich laut zu Gallucios Schwester:
»Hallo Lorena. Schön dich zu sehen. Dich und dein Riesen-Euter.«
War er von Sinnen? In diesem Moment bezweifelte ich, dass mein Freund von menschlichen Eltern abstammte. Wie konnte er nur? Was würde sie tun? Was sie tat, war nicht zu überhören. Sie schrie ihn laut auf Italienisch an. Ihr Brüderchen, Frank Gallucio, gesellte sich zu den beiden. Auch er schrie auf Italienisch. Lorena schrie. Frank schrie. Und Al schrie. Warum Al schrie, sollte ich gleich sehen.


Meine erste Frau


1917 flirtet Al Capone mit der Schwester des Gangsters Frank Gallucio. Dieser zieht sein Messer und zieht es durch das Gesicht von Capone. Al wehrt sich nicht. Al wird sich auch später nie an Frank Gallucio rächen. Das Messer von Gallucio fügt Al Capone die markante Narbe zu. Al Capone bekommt deshalb den Spitznamen Narbengesicht (Scarface). Al Capone beschäftigt Frank Gallucio später sogar als Leibwächter.
***
Al Capone blutete wie ein Schwein. Sein Gesicht hing in Fetzen. Er musste furchtbare Schmerzen haben. Zu zweit gingen wir durch die Straßen von Brooklyn. Ich stützte meinen verwundeten Freund. Es stöhnte ungefähr alle zehn Meter. Sein Blut tropfte auf den Gehweg. Er zog eine Blutspur hinter sich her.
Al Capone hielt, so gut es eben ging, seine klaffende Wunde mit den Händen zu. Unser Ziel war der Doktor der Five Points Gang. Frankie Yale hatte uns, vor Jahren, gesagt, wo man den Typen finden konnte. Er war in seiner Praxis, wo er auch wohnte und schlief. Wir weckten ihn. Er half uns. Wir gehörten ja zu Frankies Jungs. Er stellte keine Fragen, gab Al eine Spritze und vernähte die Hautlappen in Capones Gesicht.
»Da werden Narben bleiben«, kommentierte der Arzt ungerührt sein nächtliches Handwerk.
Als Frankie Yale seinen Schützling Al so entstellt sah, lachte er ihn einfach aus. Und da Al nicht ein Wort der Klage hören ließ, festigte es die Bindung zwischen unserem gemeinsamen Mentor Frankie und meinem Freund Al. Al Capone und ich wurden Rausschmeißer in einer Bar von Yales. Unser Lohn blieb kümmerlich.
Ob Al - nach den Pleiten mit Mary und Lorena - seine Strategie bei Frauen optimierte, wusste ich nicht. Ich wusste aber, dass er, nach wie vor, für die hübsche Mary schwärmte. Ich wusste, dass er Mary auch hin und wieder besuchte. Al erzählte mir immer neue flott, gestrickte Geschichten zu seiner Liebsten. Mary und er schienen sich allmählich tatsächlich näher zu kommen. Er durfte sie küssen. Wahrscheinlich erteilte sie Al, die gleiche Lektion wie mir. Ich habe nie über diesen Kuss gesprochen.
***
Längst waren Capones Wunden verheilt, als wir uns darüber unterhielten, unsere Mannwerdung zu beschleunigen. Ich war gerade 18 geworden. Er war schon 19 Jahre alt. Es wurde wirklich Zeit. Zu zweit gingen wir, abends, zu den entsprechenden Ziegelhäusern, wo Männer käufliche Liebe suchten. Die riesigen Wohnblöcke aus Backsteinen zogen sich, eine Meile weit, bis in Richtung Hafen. Wir gingen an meinem Haus vorbei. Dann vorbei an dem Wohnblock von Mary. Und weiter. Ich wurde langsamer. Denn ich wollte unbedingt zu einer der irischen Huren.
Weiter unten, näher am Hafen wohnten und arbeiteten die italienischen Huren. Die allermeisten arbeiteten für unseren Mentor und Arbeitgeber Frankie Yale. Ich wollte nicht zu einer Italienerin. Womöglich wäre sie eine Bekannte meines Vaters. Ich wollte nicht, dass mein Vater erfuhr, was ich tat. Damals sprachen mein Vater und ich noch nicht über Sex. Ich wusste auch nicht, ob er zu den käuflichen Frauen ging.
Für meinen Freund Al jedoch, kam eine Irin nicht in Frage. Al wollte auf seinem Streifzug keinesfalls seiner geliebten Mary oder deren Mutter begegnen.
»Wenn uns eine von Marys Freundinnen oder Bekannten sieht?«
Ich verstand seine Sorge. Also würden wir uns vermutlich trennen. Oder sollten wir zu den Nigger-Huren?
Wir wussten, dass es am Hafen Negerinnen gab. Die machte es für nur 3 Dollar. Aber die meisten der Negerinnen gehörten den Juden. Das war eine gefährliche Gegend für Itaker, wie uns. Auch in Chinatown sollte es solche 3-Dollar-Huren geben. Doch die gehörten den Triaden, mit denen wir Itaker noch weniger zu tun haben wollten.
Die ganze Stadt war seit Jahrzehnten aufgeteilt. Italiener, Iren, Jude und Chinesen. Eigentlich wollten wir das Abenteuer gemeinsam erleben, doch das war unmöglich. Vor den ersten Wohnblöcken der Italiener trennten wir uns. Al ging zu den Italienerinnen. Ich ging zurück zu den Wohnungen der Iren. Ich ging immer langsamer. Es war schon dunkel.
Es war ein nasskalter Abend. Regenwasser vom Nachmittag stand in den Pfützen auf den Gehwegen. Bündel aus schwarzen Stromkabeln hingen in der feuchten Luft. Überall hingen diese Kabel. Kreuz und quer. Am Himmel zogen graue Wolken. Nebel sank herab. Der Dampf aus den Wäschereien stieg aus der Kanalisation. Kroch aus den unheimlichen Schlitzen. Dampf und Nebel spielten miteinander, verschmolzen, trennten sich und strichen schwer und feucht durch das Gewirr der Stromkabel. Und höher hinauf. Wirbelte durch das Gesträuch aus Kaminen, das die Dächer überwucherte.
Die riesigen Ziegelhäuser standen dicht an dicht. Die Wohnblöcke der Iren. Noch 300 Yards bis zu unserer Wohnung. Wieder einen Block zurück. Überall huschten Männer in die Häuser. Andere huschten hinaus. In den hell beleuchteten Fenstern saßen ein paar Frauen und präsentierten ihr Angebot. Andere Fenster waren durch hölzerne Fensterläden verschlossen.
Die hübschen Frauen waren teurer. Sie saßen in den Fenstern der Backsteinhäuser, die zur Straße blickten.
Sie lockten mit ihrem Aussehen und mit Worten: »Na Süßer, komm mal her« oder »Komm rein, ich mach´s dir gut.«
Mutig ging ich zu einer von ihnen und fragte nach dem Preis.
»Ficken? Sieben Dollar«.
Ich ging weiter. Ich bog in die nächste Tür des Backsteinhauses. Vier Stufen hoch, durch die offene Tür. Der dunkle Flur, das Treppenhaus. Je weiter oben, das Zimmer, je weiter weg von der Straße, umso billiger die Miete. Die älteren, hässlicheren und billigeren Huren hausten und arbeiteten weiter hinten in den Häusern. Hatten kein Fenster zur Straße. Wie bei Marys Mutter. Nur eine offene Wohnungstür und ein rotes Kleeblatt.
Ich drang tiefer in das große Gebäude ein. Es verschlug mich ziemlich weit nach hinten. Die Dame war eine typische Irin - klein, mollig, rotblond. Vielleich schon vierzig. Große, viel zu stark geschminkte Augen. Warum sie ihre Augenlider wohl grün bemalte? Sie war mit einem grünen Höschen, schwarzen Strapsen und Strümpfen bekleidet. Schwarze Schuhe an zu großen Füßen. Nackte Titten, die schlaff an ihrem zu üppigen Körper hingen. Speckrollen im Sitzen.
Sie stand auf und flötete: »Komm doch mal rein, Süßer.« Sie wollte 5 Dollar. Sie sagte, dafür dürfe ich sie ficken. Eine halbe Stunde lang. Ich war nervös. Nein. Ich hatte Angst.
»Dein erstes Mal?«, wollte sie wissen.
Ich nickte und starrte auf ihren Busen. Die fetten, rotbraunen Warzen auf den dunklen Vorhöfen. Kleine, seltsame Bläschen neben den Nippeln. Das spannende Gefühl in meiner Unterhose. Mein Penis machte sich bemerkbar, wurde steifer. Sie zog mich in ihre Kammer.
»Du musst nicht nervös sein. Komm rein.«
Sie schloss die Türe hinter mir.
»Zieh dich aus, mein hübscher Junge«, ordnete sie an.
Ich tat, was sie sagte. Hemd, Hose, Unterhose auf den Stuhl. Schuhe und Strümpfe darunter.
»Hab keine Angst. Komm her, kurz Waschen«, sagte sie.
Ich ging zwei Schritte zu ihrer Waschschüssel und ließ mich mit einem nassen Tuch abreiben. Sie nahm meine Hand und zog mich zum Bett.
»Ich heiße Paula. Und du?«
»Toni.«
»Komm her, Toni. Es wird dir gefallen.«
Paula würde also meine erste Frau heißen. Eine alte, fette Hure mit freundlichem Gesicht. Ich musste grinsen, obwohl ich noch immer schwer atmete. Vor Angst. Wie würde es sein? Was, wenn ich etwas falsch machte? Mich blamierte? Egal. Paula setzte sich aufs Bett und hob meine Hand an ihren Mund. Ein Kuss auf meine Finger. Ihre Lippen blieben daran hängen. Sanft saugte sie an meinem Zeigefinger. Mit ihrer Zunge leckte sie den Finger. Ich wurde immer geiler.
Mein Schwanz stand steif nach oben. Die Eichel blank, rund und angeschwollen. Ihre Hand nahm meine pralle Eichel. Mit Daumen und Zeigefinger griff sie nach dem Bändchen unter der Eichel und rieb es. Zog es.
»Du bist schon ziemlich geil, Junge. N´ schöner, großer Schwanz. Soll ich mich hinlegen.«
War auch sie aufgeregt? Sicher nicht. Sie dachte vermutlich an die 5 Dollar, die sie in der nächsten halben Stunde verdienen würde.
Ich konnte ihren Duft atmen, eine Mischung aus Parfum und Schweiß. Durchaus erregend. Ihre Haare fielen nach hinten, als sie den Kopf hob, um mir ein Lächeln zu schenken. Mit einer Hand schob sie ihre Haare beiseite, die andere legte sie auf meinen Unterarm und zog ihn zu sich. Ich wagte es, ihre Schulter zu berühren. Ich fürchtete mich davor, sie könnte meine Hand abschütteln.
Aber sie ließ mich gewähren. Aufregend. Ihr eigenartiger Duft. Meine zweite Hand an ihren Schultern. Meine Hände glitten über die dicken Oberarme nach unten und erforschten die nackte Haut ihrer Unterarme. Ich hielt ihre Hände. Ich schwitzte. Sie zog meine Hände auf ihre Brüste.
»Hinlegen?«, fragte sie noch einmal.
Sanft zog sie mich zu sich hinab. Ich ließ es zu. Sie wird schon wissen, wie man es macht.
Sie legte sich auf den Rücken. Ich kniete neben ihr. Meine Hände berührten ihren nackten Bauch. Mutig geworden schob ich meine Hände über ihre Flanken nach oben und berührte ihre Brust. Sie nahm meine Hände und drückte sie sich auf die Brüste.
»Du kannst sie ruhig richtig anfassen. Ich mag es.«
Ihre Brustwarzen begrüßten meine zarten Finger. Die Nippel wurden dicker und richteten sich ein wenig auf. Ihre Arme zogen meine Schultern näher. Ich dachte, sie wolle mich küssen.
»Halt, Freundchen. Küssen kostet extra. Zwei Dollar«, warnte sie mich.
Verunsichert zog ich meinen Kopf zurück.
»Nicht auf den Mund. Meine Titten kannst du küssen. Wenn du magst«, sie lächelte mich großzügig an.
Ich wollte. Ich küsste die dicken, fleischigen Dinger und war erstaunt, wie warm sie waren. Ich saugte vorsichtig an ihren Nippeln. Sie hatte offenbar nichts dagegen.
Paula wollte mir eine Freude machen und stöhnte. Meine Unsicherheit ließ nach. Paula blickte in meine Augen, während ich ihren Hals küsste und ihre Nippel streichelte. Ich überlegte mit den Liebkosungen aufzuhören, doch Paulas Blick forderte mich auf, weiter zu machen.
Meine Hände umschlossen ihre fetten Brüste. Sie waren ganz weich. Ich drückte fester. Es schien ihr nichts auszumachen. Ich hielt ihre Nippel zwischen Daumen und Zeigefinger. Ich zog daran. Paula schmiegte sich im Liegen an meine Schenkel. Meine Hände wurden immer mutiger. Forscher, forschend, glitten sie hinab zum Bund ihres grünen Mieders. Sie hob ihr breites Becken. Sie half mir, das störende Mieder über ihren üppigen Hintern zu streifen. Zum Vorschein kam ein rotes Gestrüpp aus gelockten Schamhaaren.
Meine Finger berührten das rote Gestrüpp. Es war weicher als erwartet. Paula streckte mir ihre Scham entgegen.
»Darf ich dich da anfassen?«
»Meine Fotze? Ja, natürlich«, sagte sie derb und lächelte mich an.
»Berühr mich. Streichle mich. Ganz sanft. Das mögen wir Frauen.«
Ihr Stöhnen sollte den Genuss andeuten, den ich ihr bereiten würde. Mir war klar, dass es ein Schauspiel war. Ich mochte es trotzdem. Meine Hände erforschten ihre Scheide. Der Spalt zwischen den wulstigen Schamlippen. Nicht feucht. Wie ich es gelesen hatte - in zahlreichen Groschenheften. Trocken und warm. Das hatte ich nicht erwartet.
Paula nahm meine Hand, leckte wieder an meinem Zeigefinger und führte ihn zielsicher in ihren Schoß.
»Streicheln. Da«, flüsterte sie und führte meinen Finger an die Vorderseite ihrer Scheide. »Das nennt man Kitzler. Der kleine runde Knubbel. Da fühlt es sich am besten an. Da kitzelt es die Frau.«
Ganz sanft ließ sie meinen Finger kreisen.
»Ja. So ist es gut«, flüsterte sie. »Wirklich gut. Toni? Nicht wahr?«
Ich nickte. Sie sah mich mit ihren großen, grünen Augen an, wie ich neben ihr kniend ihre Scheide liebkoste. Sie stemmte sich zu mir empor und stöhnte gegen meinen Hals. Das gefiel mir. Sie küsste meinen Hals. Ihre freie Hand griff nach meinem Penis. An meinem Hals spürte ich ihre Zunge. Sie leckte mich hoch bis zur Wange.
Meine Erektion war maximal. Ihre Hand massierte meinen Schwanz.
»Du darfst noch nicht spritzen. Beiß´ dir auf die Lippen.«
Ich gehorchte.
»Jetzt komm zwischen meine Beine«, flüsterte sie.
Ich kletterte über ihren bestrumpften Oberschenkel. Gleich würde ich meinen Schwanz in ihrer Furche versenken. Ich war so neugierig. Wie würde es sich anfühlen?
Sie dirigierte meinen Steifen an ihr Gebüsch. Ich fühlte die Haare an meiner Eichel. Sie schob sich die Eichel zwischen die Schamlippen. Mit beiden Händen arbeite sie daran, mir die Richtung vorzugeben. Ihr Stöhnen signalisierte mir, auf dem rechten Weg zu sein. Ich drückte ein wenig. Stützte mich auf meine beiden Arme, die neben ihrem Gesicht in das Bett drückten.
Sie machte Spucke an ihre Finger und rieb sich damit ihre Fotze ein.
»Jetzt langsam tiefer«, seufzte meine Lehrerin.
Es fühlte sich warm an. Ich bohrte mich in eine Frau. Es war richtig heiß. Und eng. Ihre Hände packten meinen Po und zogen mich zu sich hinunter. Ich glitt tiefer in ihren Leib. Mir gefiel es. Ob es ihr auch Lust bereitete?
Ich verharrte in ihr. Ihre Hände drückten und zogen meinen Po. In diesem Rhythmus bewegte ich meinen Hintern auf und ab. Meine Lust besiegte meine Unsicherheit. Ich begann sie zu stoßen. Erst sanft und langsam. Bald härter und schneller. Es übertraf meine Erwartungen. Viel geiler als Wichsen. Sie roch so gut. Und ihr Stöhnen. Und wie sie jetzt meinen Hintern knetete.
Allein die nackte Haut, die ich an meinen Schenkeln spürte. Und vor allem die unglaublich, warme Enge und das konstante Reiben an meinem Schwanz. Ich spürte das wohlbekannte Ziehen in den Hoden.
»Ich muss jetzt spritzen«, keuchte ich und biss mir verzweifelt auf die Lippen.
»Zieh ihn raus«, rief sie und schob mich von ihrem Leib. Schade.
Kaum war mein nasser Schwanz in der kühlen Freiheit, packte sie ihn und wichste heftig. Augenblicklich spritzte ich auf ihren Bauch. Es schoss ihr bis an den Hals. Sie lachte.
»Gut gefüllt, junger Toni. Lass alles raus. Lass es raus. So ist es gut.«
Sie wichste immer weiter. Drückte auch das letzte Tröpfchen, weißen Schleimes aus meiner Schwanzspitze.
»Fertig. Das war´s«, sagte sie nüchtern, »hat es dir gefallen.«
Sie kippte mich um, so dass ich neben ihr zu Liegen kam.
»Ja«, sagte ich.
Nur das eine Wort. Jetzt war ich mir gar nicht mehr so sicher. Sie setzte sich auf und sah auf mich herab. Im Liegen griff sie nach einem Tuch und putzte sich mein Sperma von Brust und Bauch. Dann gab sie mir das Tuch, damit ich meinen, schlaffer, werdenden, Penis abreiben konnte. Ich tat es.
Die Frau stand auf und sagte: »Jetzt bitte die fünf Dollar.«
Ernüchterung. Sie wusch sich an der Schüssel. Ich stand auch auf und kramte in meiner Hose nach ihrem Lohn. Ich reichte ihr das Geld. Ich zog mich an. Sie verabschiedete mich höflich. Ich bedankte mich, sagte »Auf Wiedersehen« und ging.
***
Am nächsten Abend, traf ich – der Mann – meinen Freund Al Capone wieder. In Frankie Yales Bar, wo wir als Rausschmeißer sinnlos warteten. Es gab so gut wie nie Ärger. Eigentlich hielt uns Yales so nur in Wartestellung, bis wir wieder irgendwo Schmiere stehen mussten. Oder Kisten mit Beute aus einem Einbruch von einem Laster abladen sollten. Noch bevor ich prahlen konnte, musste ich mir eine Schlägerei-Geschichte von Al anhören.
Er hatte die Nachmittagsschicht. Und Ärger gehabt. Den er aber erfolgreich niedergeschlagen hatte. Und auch den Verursacher des Ärgers.
Ich warnte ihn, vor der eigenen Brutalität: »Du solltest nicht immer deine Fäuste einsetzen.«
Nüchtern konterte er: »Entschuldige mal, aber bei all den Zeugen kann ich doch nicht das Messer ziehen.«
Ich wusste oft nicht, ob mein Freund schlau war oder nicht. Ich wusste, Al führte eine treffliche Klinge. Trotzdem schnitt er sich dauernd beim Rasieren.
Er beichtete, dass er doch gekniffen hatte und nicht zu einer Hure gegangen war.
Nun war es an mir, mächtig mit meinen Erlebnissen zu prahlen. Er hörte sich meinen Bericht über meine Hure und meine erfolgte Mannwerdung an, ließ sich seinen Neid nicht anmerken und stellte interessiert Fragen zu Details. Ich war stolz und zufrieden und riet ihm gönnerhaft, es mir doch gleich zu tun. Er nickte stumm und betreten.
Wir bestellten Bier und Würstchen. Italienische Blutwürste, Biroldo. Ein Beispiel für die einzigartige und wunderbare Schaffenskraft des Menschen. Nur der Mensch - die Krone der Schöpfung - ist dazu in der Lage, seine Zukunft zu planen, sich und sein Tun von außen zu betrachten, Religionen zu entwickeln oder Unmengen von Schweineblut, Zwiebeln, zerhackten Schweineschwarten und kleingeschnittenen Schweineschnauzen in Schweinedärme zu füllen. Vor dem Abfüllen in die Därme mischt der Mensch diese Sauerei mit Pinienkernen, Rosinen und Gewürzen. Danach kocht er die Würstchen und isst sie als Biroldo. Wir liebten das Zeug. Unser Lieblings-Essen war extrem fettig und ziemlich teuer.
***
Die nächsten Tage in der Bar verliefen ereignisarm. Wie immer. Wir freuten uns über die wenigen betrunkenen Gäste. Und über ihre sinnlosen Versuche, mit den Huren anzubändeln. Kluge Huren gehen nicht mit einem Betrunkenen aufs Zimmer. Das gibt nur Ärger.
Die armen Trunkenbolde versuchten mit den Frauen ins Gespräch zu kommen aber bekamen nur böse Antworten.
Einer sagte: »Ganz schön laut hier.«
»Dann halt doch die Fresse.«
Oder: »Ganz schön voll hier.«
»Dann hau doch ab.«
Oder: »Stört es sie, wenn ich rauche.«
»Es würde mich nicht mal stören, wenn du brennst.«
Selten mussten wir einen betrunkenen Freier auf die Straße setzten. Ich blieb dabei stets ruhig. Al Capone packte manchmal der Zorn. Und gleich danach packte sein starker Arm den Betrunkenen und zeigte ihm den Weg auf die Straße. Die meisten Abende waren elend langweilig. Dann plauderten Al und ich mit einander. Meist plauderten wir über Huren. Manchmal plauderten wir mit den Huren. Nach der Sperrstunde stellten wir die Stühle hoch. Wir mussten so lange warten, bis die Putzfrauen durchgewischt hatten. So war jeder Abend.
***
Eines Abends, als ich schon die Mittagsschicht hinter mir hatte, kam Al zur Arbeit, grinse mich an und berichtete von seinem gestrigen Abend. Er hatte spät abends noch Frankie, unseren Boss, getroffen und über seine Pläne gesprochen, eine Hure zu besuchen. Und unser Arbeitgeber und väterlicher Freund hatte ihm wertvolle Ratschläge gegeben. Al berichtete, wie Frankie Yales zu einer italienischen Frau geraten hatte. Einer der Frauen, die für die Five Points Gang, also für Yales und unsere Bande anschafften. Al berichtete, dass Yales ihm einschärfte, sich auf ihn - Yales - zu berufen und einen besonderen Service zu verlangen.
Nun war ich derjenige, der neidvoll zuhörte. Eine Italienerin. Eine von unseren Frauen. Fünf Dollar für zwei volle Stunden. Und Al durfte zwei Mal abspritzen. Al benutzte besonders, deftigen Worte.
»Einmal in ihre Fotze und einmal in ihr Maul.«
Bei Al Capone mochte ich diese derbe Sprache. Und sie passte zu der Atmosphäre, seines Abenteuers, das er detailverliebt beschrieb.
»Du hast in sie rein spritzen dürfen?«
»Ja, Mann. Sie hat sich danach ganz lange gewaschen.«
»Und dann in den Mund? Ehrlich.«
»Ja, Toni. Wenn ich es dir doch sage. Sie hat alles drin gehabt. Dann sie es ausgespuckt und sich das Maul gespült.«
Mein Neid war groß. Ich würde es ihm gleichtun. Trotz des Risikos, dass mein Vater die Frau kannte.
An diesem Abend prahlte Al noch einige Male mit seinen Erfahrungen. Er machte mich mit kleinen schmutzigen Details neidisch. Zwei Stunden für nur fünf Dollar. Zwei Mal abspritzen. Ich war wütend auf mich selbst. Auf meine mangelnde Vorbereitung. Mein Ungestüm. Aber ich schwor mir, dass das nie mehr vorkommen würde. Ich hatte gelernt. Und das von ihm. Ihm, dem sonst so Ungestümen.
***
Damals erlebte ich Al zum ersten Mal, als schlau. Planend und berechnend. Später werde ich Al noch oft als klugen Organisator erleben, der seine Vorhaben sorgfältig vorbereitete. Ich zog aus seinem Bericht die Lehre, in Zukunft verstärkt die Vorteile zu nutzen, die sich aus meiner Mitgliedschaft in Frankies Organisation ergaben.

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