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Schattenkartell - Die Insel

Erscheint in Kürze!

 

Nach dem Erstlingserfolg "Schattenkartell" des Fetischmodels "Nudio" erscheint jetzt der zweite Teil.

Im Jahr 2063

Das kleinstaatliche Europa im Post-EU-Zeitalter nur noch ein Schatten seiner selbst, degradiert zur wirtschafts- und weltpolitischen Bedeutungslosigkeit. Die Ökonomien des Ostens waren der dominante Marktplatz der Welt, Europa nur noch eine verkümmerte Randerscheinung, durch protektionistische Marktpolitik auf Distanz zu den asiatischen Konsumenten gehalten, und an seiner eigenen Demografie vertrocknet.
Nudio – europäisches Fetisch-Model, exportierte das Einzige, was die fernen Märkte noch aufnahmen, unter strengsten Auflagen: seinen Körper. Für jeweils 6 Monate ließ er sich vom staatlichen Verwaltungs- und Verteilungsapparat anheuern zum Verleih an bizarre Ladys Clubs. Sechs Monate entkleidet, nackt in Ketten und zum Entertainment genital-gefoltert auf den Bühnen der Nachtclubs für ein Auskommen in seiner musealen Heimat ohne Perspektive, und zur Befriedigung seiner eigenen sadomasochistischen Leidenschaft.
In seiner zweiten Saison traf er auf Veronique, Novizin in diesem bizarren Business, eine junge Frau aus dem Elsass. Am gleichen Tag vereinnahmt am Zielflughafen durch die Zollbehörde, waren sie bereits in der ersten Stunde genötigt, sich zu entkleiden, gegenseitig in Fesseln und Ketten zu legen, und als Bizarrsklaven-Paar in die freiwillige und vertraglich legitimierte Auslieferung ihrer Körper zu gehen.
Mit dem höchsten Gebot bekam der gleiche Ladys-SM-Club den Zuschlag, welcher Nudio schon in der Vorsaison unter Vertrag hatte. Unter wohlwollender Rigide der Head Mistress verlebten die beiden Wochen im organisierten Sadomaso-Rafting zwischen täglichen sexuellen Grenzerfahrungen und wundervoll erotisch-zärtlichen Stunden im gemeinsamen Edelkerker. Unerwartet rasch entwickelte die anfangs schüchterne Novizin selbst ihre gefühlte Leidenschaft für BDSM. Auch Nudio war beglückt von seiner traumhaften Partnerin, für deren prinzipielle Anwerbung er selbst bei der Agentin der Behörde den ersten Keim gepflanzt hatte. Der bizarre Weg der beiden wäre bis zum Ende der Vertragsdauer vorgezeichnet gewesen, hätte er bei der Head Mistress nicht den zweiten selbst-befriedigenden Keim gesetzt: Die Entwicklung einer Maschine für bühnenreifes Soft Roasting

Nudio und Veronique werden auf eine Gefängnisinsel gebracht, wo ihr freiwilliges Sklavendasein eine Wendung nimmt.

Dieser zweite Roman von "Nudio" knüpft da an, wo der erste endete.

 

Nachtruhe

BDSM-Geschichten von strengen Frauen

erscheint Anfang August 2019

Dieses E-Book ist prall gefüllt mit Geschichten von dominanten und sadistischen Frauen. Es ist für jeden etwas dabei: Für die Leser, die gerne Geschichten von dominanten Frauen lieben, genauso für diejenigen, die sadistische Herrinnen bevorzugen. Dabei ist das Feld der Fetische und Praktiken ebenfalls weit gestreut.
Mal schreibt der Autor aus der Sicht des devoten Mannes und mal aus der Sicht der dominanten Frau. Dann wieder erzählt Gregor Dunajew seine Geschichte ganz von außen betrachtet.
Seine männlichen Protagonisten sind mal Opfer und manchmal masochistisch veranlagt. Andere lieben es, sich zu unterwerfen und sind sehr devot. Alle treffen auf die zu Ihnen passende sadistische Frau oder dominante Dame.
Verpackt sind diese Handlungen in unterhaltsam zu lesende Storys, in denen immer wieder auch etwas Gesellschaftskritik durchblitzt, Kritik an unserem Wirtschaftssystem, in dem die Schwachen aussortiert werden. Doch in Dunajews Storys finden auch die Verlierer Ihren Platz. Wer nichts zu verlieren hat, der kann sein Leben so leben, wie er es möchte, z.B. als Sklave.

Das vorliegende E-Book hat in der PDF-Version 235 Seiten und enthält die folgenden 6 Geschichten:

1 Nachtruhe
Endlich Wochenende. Henry freut sich auf Martina. Er hat gekocht. Martina freut sich auf Henry. Sie hat sich etwas Besonderes für ihn ausgedacht, eine reizvolle Ferkelei.
Nach Spaziergang und Essen beginnt Martina ihr Spiel.

2 Donja Graf liebt Schuhe
Donja steckt in einer Lebenskrise. Einziger Trost sind ihre Schuhe. Sie sammelt gebrauchte Designerexemplare. Im Urlaub trifft sie Udo. Donja lernt ihn auf besondere Art näher kennen. Nach dem Urlaub ändert sie ihr Leben. Schuhe spielen dabei eine große Rolle.

3 Winter in Masuren
Die Winter sind hart im alten Ostpreußen. Besonders, wenn Holz aus dem Wald geholt werden muss. Der Gutsherr spielt dabei eine ungewöhnliche Rolle, ebenso wie die Bewohnerin des Kutschhauses am Ende des Parks.

4 Der Weihnachtsmann im ICE
Weihnachten ist vorbei. Es ist warm im ICE nach Emden. Da sitzt ein Weihnachtsmann. Weshalb legt er seinen Mantel nicht ab? Was sollen die Selfies? Welche Rolle spielen Käfig und Diamant? Wer ist Silke?

5 Der Banker und sein Geld
Falk ist Banker und hat genügend Geld verdient. Sein Traum ist die Unterordnung. Er setzt seinen Teil seines Vermögens ein, möchte von einer Frau zum besitzlosen Sklaven erzogen werden. Kerstin tritt in sein Leben. Diese Frau macht ihn tatsächlich zu ihrem Sklaven. Er spürt sehr schnell, dass es seiner Herrin nicht um die Erfüllung seiner Wünsche geht. Als sie einen anderen Mann heiratet, flieht Falk. Wird er ohne Kerstin weiterleben? Gelingt es ihm, seine Sucht nach ihr zu überwinden?

6 Fotografieren verboten!
Michael fotografiert während einer Dampferfahrt zwei ziemlich ausgeschlafene Frauen. Als sie es bemerken und ihn zur Rede stellen, entwickelt das Gespräch eine knisternde Dynamik. Als sich herausstellt, dass der junge Mann keine erotischen Erfahrungen hat, beginnt ein Spiel. Die Frauen prägen den jungen Mann auf eine ganz besondere Art.

 

Jagdrecht in modernen Zeiten

BDSM-Geschichten von strengen Frauen

Dieses E-Book ist prall gefüllt mit Geschichten von dominanten und sadistischen Frauen. Es ist für jeden etwas dabei: Für die Leser, die gerne Geschichten von dominanten Frauen lieben, genauso für diejenigen, die sadistische Herrinnen bevorzugen. Dabei ist das Feld der Fetische und Praktiken ebenfalls weit gestreut.
Mal schreibt der Autor aus der Sicht des devoten Mannes und mal aus der Sicht der dominanten Frau. Dann wieder erzählt Gregor Dunajew seine Geschichte ganz von außen betrachtet.
Seine männlichen Protagonisten sind mal Opfer und manchmal masochistisch veranlagt. Andere lieben es, sich zu unterwerfen und sind sehr devot. Alle treffen auf die zu Ihnen passende sadistische Frau oder dominante Dame.
Verpackt sind diese Handlungen in unterhaltsam zu lesende Storys, in denen immer wieder auch etwas Gesellschaftskritik durchblitzt, Kritik an unserem Wirtschaftssystem, in dem die Schwachen aussortiert werden. Doch in Dunajews Storys finden auch die Verlierer Ihren Platz. Wer nichts zu verlieren hat, der kann sein Leben so leben, wie er es möchte, z.B. als Sklave.

Das vorliegende E-Book hat in der PDF-Version 238 Seiten und enthält die folgenden 9 Geschichten:

01 Jagdrecht in modernen Zeiten
Wie eine Schneekönigin im Schneegestöber tritt Juliane in das Leben von Gregor. Sie ist auf der Jagd, sucht Ersatz für einen abhandengekommenen Mieter, wirft ihr Netz über Gregor. Er könnte sich entziehen, doch unterliegt er der besonderen Magie der Frau. Juliane zieht ihr Netz immer enger. Als sie ihre Beute bindet, ist es für jede Flucht zu spät. Mit dem Schneesturm verschwinden die Fesseln. Hat Juliane ihre Beute gezähmt?

02 Psychiatrisches Museum
Wieso verabredet sich eine Dänin mit einem Deutschen ausgerechnet in einem psychiatrischen Museum? Wieso interessieren sich beide für bestimmte Ausstellungsstücke. Was erzählt sie ihm im Museumscafé? Am Ende steht seine Wahl. Bleiben oder gehen.
 
03 Marlene wünscht sich ein Geschenk
Marlene wünscht sich von Gregor ein teures Geschenk. Als Sklave hat Gregor kein Geld. Marlene geht mit ihm zur Autobahn. Während er sich auf dem Weg dorthin entkleiden muss, erklärt sie ihm, wie das Geld beschafft wird. Als Gregor nackt auf dem Rastplatz verhaftet wird, versteht er, weshalb er Marlenes Wagen am Vormittag hier abstellen musste. Sie fährt ohne ihn davon.

04 Das Spiel der Katze
Frieda ist an Familie und gemütlichem Heim nicht interessiert. Erfolgreich führt sie ein kleines Unternehmen. Als Ausgleich zum Alltagsstress geht sie an den Wochenenden auf die Jagd. Ihre Beute wählt sie in Fitnesscentern. Wie eine Katze fängt sie ihre Maus für ein Wochenendspiel.

05 Geheimrezept einer glücklichen Familie
Leo liebt Ellen. Sie möchte eine traditionelle Familie. Gleichberechtigung der Partner? Basisdemokratie? Unfug! Die Frau bestimmt. Während Leo seiner Zeugungspflicht nachkommt, erklärt ihm Ellen seine umfangreichen Pflichten auf ihre ganz spezielle Art.

06 Blues der verpassten Chance
Resel hat eine einmalige Chance. Der Chef geht in Pension und bietet ihm die Nachfolge an. Resel zögert, lehnt ab. Ein klarer Fehler. Der neue Chef ist eine Chefin. Schmerzvoll muss Resel erkennen, dass sich sein Arbeitsleben völlig ändert. Aber das ist noch nicht alles.

07 Ein ganz besonderer Liebesbrief
Carmen und Mario sind verheiratet. Sie führen ein Architekturbüro. Carmen bekommt den Zuschlag zu einem Projekt, das sie finanziell und beruflich in die Liga der großen Architekten hebt. Leider steht hinter Carmens Erfolg ein anderer Mann, Pollner. Der ist ein Alphatier, das jeden Konkurrenten vernichtet. Carmen verweist Mario in einem Brief auf seinen neuen Platz. Er darf wählen.

08 Warum Frau Herzog U-Bahn fährt
Möchte eine Frau Geld verdienen, muss sie kreativ sein. Als ersten Schritt wird sie das Interesse der Männer wecken. Wo ist das möglich? Im Überangebot des Internets? Oder besser in der realen Welt. Ist eine U-Bahn hierfür geeignet?

09 Herr Dukov zieht um
Herr Dukov könnte ein glücklicher Mensch sein. Er ist jung, gesund, hat eine gute Frau, ist beruflich erfolgreich. Auf einem Parkplatz ändert sich sein Leben. Er begegnet einer besonderen Frau. Plötzlich packt ihn eine ganz besondere Sehnsucht. Aber welche Pläne hat die fremde Frau? Welche Rolle spielt ein Fahnenmast? Weshalb zieht Herr Dukov um? Wird sich seine Wohnsituation verbessern?

 

Gelebte & ungelebte Unterwerfung (Der Siri S Doppelpack)

Die Autorin engagierte sich lange Zeit in der Berliner BDSM-Szene. Unter anderem leitete sie das weit über Berlin hinaus bekannte »Subbiekränzchen« und die Bondage-Gruppe »Miss Rope«. In ihrem ersten autobiografischen Roman beschrieb sie, wie sie BDSM für sich entdeckte und die ersten Schritte tat.
Aus Ihren Tagebuchaufzeichnungen hat sie zwei autobiografische Romane geschrieben

In "Gelebte Unterwerfung" beschreibt die Entdeckung Ihrer submissiven und masochistischen Neigungen, bis hin zum ersten Ausleben.
In "Ungelebte Unterwerfung" erzählt sie davon, wie sie ihre Wünsche nach Unterwerfung immer offener auslebt. Dabei gibt sie einen tiefen Einblick in die Berliner SM-Szene.
Erstmals sind nun beide Romane zusammen in einem Band lieferbar und erzählen so die ganze Geschichte von Siri S.
Das Buch ermöglicht auch für Nicht-BDSMler tiefe Einblicke in eine andere Welt. Für BDSMler ist es interessant zu lesen, wie sie ihre Neigungen tagtäglich auslebt. Authentisch schildert sie ihre eigenen Zweifel, die Probleme in Beziehungen und auch die Konflikte in Gruppen. Kurzzeitig versucht sie sich auch auf der anderen Seite der Macht und muss feststellen, dass ihr die dominant-sadistische Rolle ebenfalls zusagt.
Wenn im ersten Roman am Ende die Erkenntnis stand, dass BDSMler auch nur ganz normale Menschen sind, so muss das im zweiten Buch korrigiert werden. Wenn Sie das Buch gelesen haben werden Sie feststellen:
BDSMler sind auch nur ganz normale Menschen – aber anders.

Textauszug:

Als ich vom Bahnhof herunterkam, sah ich ihn auch schon in dem Straßencafé sitzen, er sah so anders aus als auf seinem Profilbild. Aber das tat er schon auf all den Fotos, die er mir geschickt hatte. Irgendwie konnte man ihn auf keinem einordnen, jedes sah anders aus, als wenn es verschiedene Menschen wären. Und da saß er nun, in einem rosa Hemd, so ganz undomig und grinste mich breit an. Er musterte mich kurz von oben bis unten und begann gleich drauflos zu plaudern. Für ihn wäre es beinahe eine Weltreise gewesen und käme sonst nur selten aus seinem Dorf heraus. Er wäre aber ganz froh, mal in diesen Teil der Stadt zu kommen. Mit seinem Geplauder half er mir bewusst, oder unbewusst, mich zu entspannen und wir lachten bald herzlich und erzählten uns Storys aus unserem Leben. Irgendwann meinte er, dass zu einem guten Rotwein auch eine Käseplatte gehöre, und winkte den Kellner heran. Dieser kam sofort und erklärte sich bereit, uns die gewünschte Platte zu bringen, obwohl sie nicht auf der Karte stand. Es dauerte keine Viertelstunde, da stand er stolz wie Oskar mit einem überdimensionalen Teller, vollgepackt mit allen möglichen Sorten Käse, vor uns. Wir mussten beide schmunzeln, aber das unser lieber Kellner leider keine der Käsesorten mit Namen benennen konnte, verhalf Matthias noch mehr zur Belustigung. Ich lag beinahe auf dem Boden, so viel Dreistigkeit hatte ich noch nicht erlebt, da gab sich dieses arme Kellnerchen so viel Mühe, und er stellte ihn bloß. Kellnerchen lief auch gleich hochrot an, rannte sofort los und kam mit den dazugehörigen Papieren zurück. Aber welches Einwickelpapier gehörte nun zu welchem Käse? Ich musste mich so zusammenreißen, nicht laut loszuprusten, dabei tat mir das Kellnerchen so leid.
Irgendwann gab Matthias es auf, den armen Kerl zu quälen, und wir genossen hingebungsvoll den dargereichten Käse und versuchten zu erraten, welche Sorte welcher war. Es war ein rundum traumhafter Abend, und als ich irgendwann auf die Uhr schaute, bekam ich einen riesigen Schreck. Wir wohnten zwar in der Hauptstadt, der sogenannten Weltstadt, aber unter der Woche nachts um halb drei fuhr auch hier keine Bahn mehr. Matthias machte das wenig aus, er bestellte ein Taxi und bot mir an mich mitzunehmen. Ich dachte, nicht richtig gehört zu haben, und ignorierte einfach seinen Vorschlag. Stattdessen schlug ich vor, dass er mich ein Stück mitnehmen könnte. Seine Antwort war:
»Dieses Taxi fährt nur zu mir nach Hause, ohne Zwischenstopp, entweder du steigst ein oder du wartest bis fünf Uhr auf die Frühbahn.«
 Der Kerl hatte doch nicht alle Tassen im Schrank, am ersten Abend mit zu ihm zu kommen, ich brodelte innerlich, kochte und stieg schließlich doch ins Taxi.
Während der Fahrt war ich völlig still, kämpfte mit mir. Das konnte doch nicht wahr sein, wieso war ich in dieses Taxi gestiegen? Dieser Mann neben mir war wildfremd, und ich hätte mir ja auch selbst ein Taxi nehmen können, warum aber saß ich neben ihm? Ich traute mich nicht, ihn anzusehen und spürte doch mit jeder Faser meines Körpers seine Anwesenheit. Es knisterte und kribbelte, Hunderte kleine Ameisen liefen über meine Haut. Was hatte dieser Kerl, was mich so unvorsichtig werden ließ? Irgendwann nach gefühlten 1000 Kilometern kamen wir vor seiner Haustür an, Vorort, Vorstadtvilla, Dachgeschoss, wie bei mir zu Hause. Er schloss auf, und ich stand in einem riesigen Wohnzimmer mit offener Küche. Er schaute mich Beifall heischend an, aber ich ließ mir nichts anmerken. Schließlich war meine Wohnung auch nicht zu verachten, und noch mehr Lorbeeren sollte er nicht ernten, es reichte schon, dass ich mitgekommen war. Er öffnete einen Rotwein und wir plauderten ausgelassen, rauchten ein paar Zigaretten und bewunderten den Sonnenaufgang, der von seinem Schlafzimmerfenster aus zu sehen war. Die Wolken schoben sich vor einen lila-blau-rötlichen Himmel, er hatte Sting und die Söhne Mannheims eingelegt und wir ließen uns einfach treiben. Wie ein altes Ehepaar, das nichts Besseres zu tun hat, als aus dem Fenster zu schauen, standen wir Ellenbogen an Ellenbogen da.
Plötzlich stellte er sich dicht hinter mich, aber nicht so dicht, dass er mich berührt hätte. Ich roch ihn, mein ganzer Körper spürte ihn, verlangte nach ihm, er sollte mich endlich berühren.
»Zieh deinen Rock hoch, ich will deinen Arsch sehen«, hörte ich ihn hinter mir mit seiner tiefen Stimme zischen.
Nein, alles nur nicht das, mein Hintern war doch noch grün und blau von Areia, das konnte er nicht verlangen.
»Aber du verstehst mich schon?«
Mir lief es eiskalt den Rücken hinunter, und ich konnte nur ein heiseres »Ja« hauchen.
»Rock hoch!«, befahl er laut.
Ich erschrak und zog ihn langsam und beschämt nach oben. Mein Kopf schien zu explodieren, er musste förmlich hören, wie mein Herz raste. Nach Minuten, Stunden, Jahren fragte er:
»Was ist das denn?«
Er griff mir in die Haare, sein Mund war ganz dicht an meinem Ohr:
»Schämst du dich nicht, hierherzukommen mit so einem blauen Arsch? Wer war das?«
Ich versank im Boden, ich war einfach nicht mehr da. Wenn ich mich nie wieder bewegte, würde er mich vielleicht gar nicht mehr bemerken. Ich konnte nur Ares stammeln und merkte, wie er innehielt, war Ares doch ständig um einiges schneller als er, und nun schon wieder. Er strich sanft darüber und meinte nur, dass er da ja ganze Arbeit geleistet hätte. Als ich ihm offenbarte, dass es eigentlich Areia gewesen wäre, war er dann erstaunt. Er drehte mich um, sah mich an und ich konnte ihm nicht in die Augen sehen denn ich fühlte mich zutiefst gedemütigt. Mir liefen die Tränen, und er zwang mich, ihn anzusehen.
»Warum hat er das getan?«, fragte er.
Ich antwortete ihm, dass ich etwas sagen sollte, was ich nicht sagen konnte und Ares mich deshalb bestraft hätte. Ich fühlte, wie er mich beinahe mitleidig ansah. Dann meinte er:
»Schläge sind doch keine Strafe, weiß das dieser Ares denn nicht? Schläge sind doch eine Belohnung. Was hat er noch mit dir gemacht?«
Ich zögerte und erzählte ihm stockend, dass er seine Hand in mich hineingesteckt hätte. Er ging gar nicht darauf ein, sondern befahl nur barsch:
»Jetzt zieh dein Oberteil aus, aber diesmal etwas schneller!«
Mein Oberteil flog in die nächste Ecke, und ich stand fast nackt vor ihm.
»Umdrehen!«
Mein Hals war wie zugeschnürt, mein Atem überschlug sich, doch ich schaffte es irgendwie, mich umzudrehen. Sein Blick traf mich wie ein Pfeil, unvorbereitet, hart und verächtlich. Sein Griff war immer noch fest in meinen Haaren, er zog meinen Kopf nach hinten und kam ganz dicht an mich heran.
»Und jetzt soll ich dich wohl auch noch küssen?«
Ich versuchte zu nicken, aber es gelang mir nur bedingt, denn genau das wollte ich jetzt.
»Ja«, schrie es in mir, »lass mich deine warmen Lippen spüren!«
»Vergiss es!«, ruckartig ließ er mich los.
Ich klammerte mich hinter mir an der Heizung fest, versuchte dort Halt zu finden. Es vergingen gefühlte Stunden, in denen er mich begutachtete, abfällige Bemerkungen, aber auch Komplimente machte. Er fragte mich, ob ich so weitermachen wolle, oder ob ich nicht endlich einem einzigen Herrn gehören wolle, denn schließlich bräuchte ich schlussendlich mal eine anständige Erziehung. Mir flossen die Tränen, ich kämpfte mit mir, im Hintergrund spielten die Söhne Mannheims ›Dieses Lied‹ zum tausendsten Mal, und ich versuchte, seine Worte zu begreifen. Plötzlich fasste er mir in den Schritt und brachte mich zielsicher aus dem Stand zum Höhepunkt, so geil war ich. Ich schwebte, flog und landete unsanft, als er ruckartig von mir abließ, mir sehr fest in die Nippel kniff und daran zog.
»Du glaubst doch nicht etwa, dass du zum Vergnügen hier bist. Und in Zukunft hast du zu fragen, bevor du kommst!«
Ich war schlagartig wieder da. Seine Hand strich über meine Kehle, erst ganz sanft, dann immer fester, er blickte mir tief in die Augen und sagte dann sehr ernst:
»Du hast nur noch dieses eine Mal die Wahl. Entweder wirst du dich morgen früh in der SZ als meine Sub eintragen und morgen Abend wieder hier erscheinen oder du siehst mich nie wieder, haben wir uns verstanden?«
Ich war gerade dabei, in andere Sphären abzuheben, als er seine Hand wegnahm und ich nach Atem rang.
»Haben wir uns verstanden? Wiederhole es!«
Stockend wiederholte ich seine Worte, versuchte zu begreifen, was er da verlangte, und meine Gedanken zu sortieren. Er hatte mich eiskalt erwischt, mir liefen immer noch die Tränen, und meine Gefühle überschlugen sich. Dieser Mann war eine Waffe, und ich hoffte, dass er auch einen Waffenschein hatte. Mittlerweile war es schon hell, die Zeit lief uns davon und ich stand immer noch wie ein hypnotisiertes Eichhörnchen mit dem Rücken zum Fenster, als er mich unsanft auf die Knie drückte. Er hatte seinen Schwanz herausgeholt, der steil von ihm abstand. Er hielt meinen Kopf fest und stieß in meinen Mund, er stieß gnadenlos hinein, ich war einfach nur sein Loch.
Plötzlich ließ er ruckartig von mir ab.
»Du hast es noch nicht verdient, dass ich in dir komme, das darf nur meine Sub. Also du weißt, was du zu tun hast.«
Er drehte sich um und verließ das Zimmer. Ich kniete verheult, halb nackt und zutiefst gedemütigt in einem fremden Schlafzimmer und nahm erst jetzt die Skurrilität der Situation wahr. Als ich mich etwas gesammelt hatte, zog ich mich an und versuchte mich einigermaßen herzurichten, was aber nicht erfolgreich war. Ich ging ins Wohnzimmer, wo ich ihn pfeifend in der Küche Kaffee kochen sah. Er kam zu mir, nahm mich in den Arm und fragte mich:
»Mit Milch oder Zucker?«
Ich war absolut perplex, er war wie ausgewechselt, als wenn er ein anderer Mensch wäre ...

Ich war seine Sklavin

Lipuria ist eine junge Frau, die weiß, was sie will. Sie steht zu ihren sadomasochistischen Neigungen und lebt diese auch als Herrin aus. Sie genießt es, Männer zu dominieren und Ihnen erotischen Schmerz zuzufügen. Für sie ist ganz klar, sie ist eine Femdom.
Sie erfährt, dass ein befreundeter Arbeitskollege ebenfalls dominant ist, zwischen Ihnen prickelt es heftig, doch zwei dominante Menschen, das passt doch nicht – oder? Schließlich passiert das zuvor für Lipuria unvorstellbare, sie wechselt die Seite und ist verwirrt. Die überkochenden Empfindungen lösen ein Wechselbad der Gefühle in ihr aus. Sie fragt sich wer sie ist und ob sie sich überhaupt selbst kannte. Doch am Ende weiß sie ganz genau was sie in Zukunft sein möchte ...

Diese wahre Geschichte hat die Autorin nach ihren Tagebuchaufzeichnungen geschrieben. Sie lässt die Leserin und den Leser authentisch an ihrem Gefühlsleben teilhaben und mit ihr Empfinden. Ein packender Roman über eine ungewöhnliche Entwicklung von einer Femdom zur Sklavin.

Ein außergewöhnliches Buch - eine wahre Geschichte, rekonstruiert aus den Tagebuchaufzeichnungen der Autorin.