Unser Autor: Nudio

Der Autor von Schatten-Kartell: Nudio

Nudio im Jahre 2063 ist ein Mensch, der in eine Zeit tiefster europäischer Depression geboren wurde. Der Puls der Welt schlägt in den himmelstürmenden Ökonomien des Ostens, vereinigt zu absoluter wirtschaftlicher Dominanz. Sein kleinstaatliches Europa nur noch ein bleicher Schatten seiner selbst.
Anfang 40 ist allein noch sein Charme und sein attraktiver Körper das Kapital, mit dem er sich ein unstetes Einkommen am Existenzminimum erwirbt. Gelegentliche Jobs als Akt-Model für Akademien oder stundenweiser Begleitdienst für wohlhabende Alleinreisende auf seinem musealen Kontinent sind sein Brot. Das Blatt wendet sich mit einer markanten Geschäftsfrau aus dem Fernen Osten. Sie ordert Nudio mit Bestimmtheit für gleich drei Tage. Ihre Eloquenz und ihre feinsinnig dominante Präsenz beeindrucken Nudio von der ersten Stunde an. Sie reisen. Sie fesselt ihn mit ihrer ungeteilten Aufmerksamkeit, für die Orte, für die Kultur, für ihn. Es war nicht neu für Nudio, dass sein Begleitdienst in den Abendstunden mit seiner Entkleidung endete, die Agentur warb mit dieser Option. Dieser Auftrag jedoch hatte einen anderen AKT-zent. Die Frau mustert ihn. Es ist kein sinnliches Verlangen, es ist eine Beschau und ein Vermessen. Ihr Akquisebüro ist in der gleichen Stadt, gezielte Planung. Sie betrachten ihn, betasten ihn, fotografieren ihn, nackt. Sie machen ihm ein bizarres Angebot, und Nudio unterzeichnet den exotischen Kontrakt. Eine Woche später Boarding Time, ohne Gepäck, nur Shirt und Hose, barfuß.
Am Zielflughafen wird er gleich aussortiert, seine blanken Füße sind das vereinbarte Merkmal für die Behörden. Der Zoll nimmt ihn in Gewahrsam, lässt ihn sich ganz entkleiden. Eine Beamtin legt ihm Fesseln an, versiegelt sie, an Händen und an Füssen. Nudio wird ärztlich untersucht, zwangsentsamt, freigegeben zur Abholung durch den Kunden.
Die folgenden sechs Monate verbringt Nudio als Show- und Dekor-Sklave in den Etagen eines noblen Ladies-Night-Club. Er ist der einzige männliche AKTeur, hat einen edlen Kerker und keine sexuellen Verpflichtungen, außer: täglicher submissiver Sadomaso-Fetisch inklusive CBT, tagsüber zur Probe in den Folterkammern des Clubs, abends auf der Show-Bühne vor erlesenem weiblichen Publikum in deren uneinsehbaren Logen. Safe, sane and consensual, aber körperlich fordernd und intensiv, und finanziell lukrativ. Am Ende der halbjährigen Spielzeit sind Head Mistress, Dominas und Sklaven ein innig vertrautes Team, der Abschied fällt schwer, das Tragen von Kleidung befremdlich nach sechs Monaten ununterbrochener Nacktheit in Leder und Ketten.
Zurück in Europa ist Nudio vorerst finanziell unabhängig. Er zieht in ein abgelegenes Haus, lässt sich mit dem täglichen Bedarf beliefern, verbringt seine Zeit zurückgezogen und weitestgehend nackt. Das Fehlen seiner Fesseln engt ihn ein, das verstummte Klirren der Ketten bedrückt ihn, die eigene Selbstbefriedigung ein fader Genuss zum Sex des fremdgesteuerten CBT auf der Bühne vor Publikum. Am Ende kontaktiert er doch wieder die Frau, die ihn akquirierte, und stellt eine besondere Bedingung für eine zweite Saison.
Die Geschichte ist rein imaginär wie auch der weibliche Charakter der Veronique, die Leidenschaft dagegen authentisch.

 

 

Es gibt auch einen Nudio der Gegenwart. Nudio ist das Label eines männlichen Akt- und Fetisch-Models. Der Mensch dahinter ist Jahrgang 1965 unter den Sternen der Libra, seit 25 Jahren verheiratet und gesegnet mit erwachsenen Töchtern.
Ein geschenktes Akt-Shooting-Album gab den entscheidenden Impuls zum Akt- und Fetisch-Model in eigener Sache mit einem Faible für Outdoor-AKT und einer Leidenschaft für stilvolles Bondage, Fetisch und SM. Seit 2007 mit Sedcard und Bildern vertreten in den gängigen geschützten deutschen Akt-Foren. Seit Oktober 2013 publikumswirksam sichtbar im Handel mit CALVENDO-Kalendern von „AKT-zente“, „AKT-en-Lage“ und weiteren bis hin zu „Fine Art Fetish masculine“.

 

 

 

 

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